Digitalisierungsindex: OÖ liegt auf Rang 7

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15.02.2018

Ob im Alltag oder im Job: Die Digitalisierung schreitet rasant voran. Und wie Wirtschaft und Gesellschaft mit dem digitalen Wandel umgehen, wird für die weitere Entwicklung von Oberösterreich immens wichtig sein. Um eine Einordnung der digitalen Performance vornehmen zu können, hat der IT-Cluster der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) einen Digitalisierungs-Index für Oberösterreich erarbeitet.

Seit 2014 vergleicht die Europäische Kommission jährlich die digitale Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Mitglieder in dem sogenannten DESI, dem Digital Economy and Society Index. Um die digitale Performance Oberösterreichs im nationalen und internationalen Vergleich herauszuarbeiten, hat der Beirat des IT-Cluster bereits im Jahr 2015 die Erstellung eines oberösterreichischen DESI angeregt.

Jetzt liegt der Ländervergleich für die folgenden fünf Dimensionen vor:

  1. Konnektivität
  2. Humankapital
  3. Internetnutzung in Haushalten
  4. Integration digitaler Technologien in Unternehmen
  5. Digitale öffentliche Leistungen

Hier finden Sie die Ergebnisse im Detail

 

OÖ auf Rang 7 – Österreich auf Rang 11

Auf das Ergebnis kann Oberösterreich durchaus stolz sein. Rang 7 im Vergleich mit den 28 EU-Ländern bedeutet eine um vier Ränge bessere Position als Österreich. Der Digitalisierungsprozess ist in OÖ bereits deutlich weiter vorangeschritten als in Österreich insgesamt. Das ist auch ein Ausdruck der hohen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft in vielen Bereichen der Sachgüterproduktion und dem damit verbundenen hohen Innovations- und Technologiegrad. IKT scheint bereits in weiten Teilen der oberösterreichischen Wirtschaft ein integraler Bestandteil zu sein, was für eine hohe Adaptions- und Absorptionsfähigkeit der ansässigen Unternehmen spricht.

 

Digitalen Fortschritt gezielt fördern

Mit der erstmaligen Regionalisierung des DESI konnte eine Standortbestimmung für Oberösterreich hinsichtlich des digitalen Wandels von Wirtschaft und Gesellschaft vorgenommen werden. Damit wurde eine erste Basis für ein Monitoring und die Lenkung des digitalen Fortschritts in Oberösterreich geschaffen. Analog zum DESI der europäischen Kommission ist eine regelmäßige Erhebung der Daten geplant. Damit wird ein aussagekräftiges Instrument zur politischen Begleitung und effizienten Steuerung der Digitalisierung in Oberösterreich in den nächsten Jahren installiert. DESI wurde im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung durch das Land Oberösterreich finanziert.


Trend News: Kryptowährung soll Cybersicherheit verbessern

© Trendone GmbH..
© Trendone GmbH

14.02.2018

Das Unternehmen Swarm Technologies hat den Onlinemarktplatz „PolySwarm“ zur Bekämpfung von Malware gelauncht. Der Marktplatz soll Cybersicherheitsexperten aus aller Welt die Möglichkeit geben, gemeinsam an neuen Lösungen zu arbeiten, wofür sie in der Kryptowährung „Nectar“ bezahlt werden.

Bislang war die Bezahlung schlecht, sodass Cybersicherheitsexperten wenig Interesse daran hatten, Malware zu identifizieren und rechtzeitig zu stoppen. Die Kryptowährung „Nectar“ soll den Experten einen Anreiz geben, Onlineviren zu bekämpfen und ein sicheres Internet für alle zu schaffen.

https://polyswarm.io
Swarm Technologies Inc., USA


Die EU-Datenschutz-Grundverordnung in der Praxis

Foto von Erik Rusek, VACE Systemtechnik GmbH
Erik Rusek, VACE Systemtechnik GmbH

13.02.2018

Gemeinsam mit dem Netzwerkpartner VACE Systemtechnik GmbH lud das Information Security Network am 08.02.2018 in das Technologiezentrum Attnang ein. Ziel war es zu erfahren, wie eine effiziente Umsetzung der geforderten DSGVO-Maßnahmen erfolgt – erklärt anhand praxisnaher Erfahrung mit KMUs und Enterprise-Unternehmen.

Einleitend stellte Martin Samal das Information Security Network vor, welches Anbieter und Bedarfsträger in den Bereichen Informationssicherheit und Datenschutz vernetzt.

Erik Rusek, Security Consultant bei der VACE Systemtechnik GmbH, klärte über die Neuerungen auf, die sich durch die Datenschutz-Grundverordnung ergeben. Besonders interessiert zeigten sich die Zuhörer an den Maßnahmen, die Unternehmen tätigen müssen, um eine Konformität mit den neuen Regelungen sicherzustellen.

Im Anschluss nutzen die knapp 20 TeilnehmerInnen gerne die Möglichkeit, in Einzelgesprächen ihre individuellen Fragen mit dem Experten zu klären.

Das Information Security Network plant weitere Veranstaltungen im Umfeld Informationssicherheit und Datenschutz. Melden Sie sich bei unserem Newsletter an und wir halten Sie auf dem Laufenden.


Datenschutz-Grundverordnung: Was erwartet Unternehmen?

Profilfoto von Michael M. Pachinger
Dr. Michael M. Pachinger, Rechtsanwalt/Partner bei SCWP Schindhelm - Saxinger, Chalupsky & Partner

01.02.2018

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Vom Einzelunternehmen bis zum Großkonzern sind alle gleichermaßen betroffen. Business Upper Austria hat den Datenschutz-Experten RA Dr. Michael M. Pachinger von der Anwaltskanzlei SCWP Schindhelm - Saxinger, Chalupsky & Partner unter anderem gefragt, warum diese Verordnung in Kraft tritt, was hinsichtlich der hohen Strafdrohungen zu erwarten ist und welche To Dos es für Unternehmen gibt. 

  • Welche wesentlichen Erwägungsgründe haben zur Entstehung der EU Datenschutz-Grundverordnung geführt?

Datenvorfälle, immer kompliziertere Online-Anwendungen und die steigende Bedeutung von personenbezogenen Daten haben wohl mit dazu beigetragen, dass man sich auf Ebene der Europäischen Union darauf verständigt hat, strengere Datenschutzbestimmungen vorzusehen.

  • Was sind die drei wichtigsten Punkte, die ein Unternehmen in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung beachten muss?

Ich sehe die drei Hauptbereiche der DSGVO zunächst in der neuen Selbstverantwortung von Unternehmen und Organisationen, sodann im Bereich der Rechte der betroffenen Personen und schließlich im Sicherheitsaspekt. Unternehmen sollten daher insbesondere 1) Verzeichnisse über ihre Datenverarbeitungen führen, 2) Auskunfts- oder Löschbegehren erfüllen können und 3) für eine adäquate IT-Sicherheitslandschaft sorgen.

  • Im Zusammenhang mit der DS-GVO werden horrende Geldbußen als Strafe genannt. Erwarten Sie, dass derart hohe Strafen verhängt werden?

Es werden definitiv Strafen verhängt werden, aber es handelt sich um Strafrahmen und es gibt wichtige „Milderungsgründe“; ich erwarte zudem, dass die Datenschutzbehörde zunächst auch prüft und Verwarnungen ausspricht bzw. zu Verbesserungsmaßnahmen auffordert.

  • Sind Ihnen bereits Fälle bekannt, in denen Unternehmen aufgefordert wurden, ihre zum Datenschutz eingesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen darzulegen?

Unternehmen werden mitunter schon jetzt ersucht, darzulegen, ob und wie sie sich auf die neuen Vorgaben der DSGVO vorbereiten. Dazu zählen natürlich auch technische und organisatorische Maßnahmen, die einen angemessenen Level haben müssen.

  • Was ist eine Datenschutzpanne und was muss dann unternommen werden?

Wenn Daten bspw. entgegen ihrem ursprünglichen Verwendungszweck verwendet oder von Unberechtigten verarbeitet werden, kann dies zu einem Datenvorfall führen, der an die Datenschutzbehörde gemeldet und den betroffenen Personen mitgeteilt werden muss. Dazu werden auch enge Fristen gesetzt!

  • Wie sollte ein Unternehmen an die Umsetzung der Anforderungen aus der DS-GVO heran gehen?

Nach einer Erst-Evaluierung machen wir in unseren Projekten eine sog. GAP-Analyse, um festzustellen, wo die gravierendsten „Lücken“ im Hinblick auf die neue Rechtslage bestehen. Auf dieser Basis kann dann eine priorisierte und effiziente, aber auch praktikable Umsetzung und Vorbereitung auf den 25.05.2018 erfolgen.

  • Welche Möglichkeiten haben Unternehmen sicherzustellen, dass sie alle Anforderungen erfüllt haben?

Eine Möglichkeit dafür bietet unser Praxisleitfaden zur DSGVO, DATENSCHUTZ-AUDIT, den ich zusammen mit IT-Experten herausgebracht habe. Der komplizierte Gesetzestext wird darin in klar prüfbaren Kontrollen dargestellt; geht man nach diesem Compliance-Set vor, kann dargelegt werden, dass man sich mit allen Pflichten der DSGVO auseinandergesetzt hat.  Die zweite aktualisierte Auflage mit unseren Praxiserfahrungen und den Kontrollen für das DSG 2018 ist ab sofort erhältlich unter shop.lexisnexis.at/datenschutz-audit-9783700770831.html

  • Gibt es aus Ihrer Erfahrung heraus einen Zeitpunkt, ab dem sich ein Unternehmen jedenfalls externe Hilfe in der Umsetzung holen sollte?

Das kann nicht generell gesagt, sondern muss im spezifischen Einzelfall beurteilt werden. Wichtig ist, dass externe Beratung in unterschiedlichem Ausmaß erfolgen kann. Wir haben einerseits Projekte, in denen wir Unternehmen intensiv, zB. mit Workshops etc., begleiten; andererseits erfolgt auch oft eine Betreuung mit Handlungsanleitungen, Checklists und Prüfungen von einzelnen wichtigen Themenstellungen.

 

Business Upper Austria bietet zur Datenschutz-Grundverordnung diverse Workshops und Erfahrungsaustauschrunden an. Zb. die Veranstaltung des IT-Cluster: EU-Datenschutz-Grundverordnung in der Praxis oder die Information Security Auftaktveranstaltung des Softwarepark Hagenberg. Weiters wurde das Information Security Network (ISN) als Tor zu Anbietern und als Orientierungshilfe gegründet, um für die mit Datenschutz und Informationssicherheit einhergehenden technischen, organisatorischen und rechtlichen Herausforderungen gerüstet zu sein.


HCCA Security Meeting im Zeichen von Spectre und Meltdown

Foto von Michael Krieger beim HCCA Meeting in Linz

30.01.2018

Am 23.01.2018 lud der IT-Cluster gemeinsam mit der Hagenberg Cloud Computing Association (kurz HCCA) zum gemeinsamen Austausch im Zeichen der aktuellen Angriffsszenarien Spectre und Meltdown.

Eingangs präsentierte Martin Samal das Information Security Network, welches Anbieter und Bedarfsträger in den Bereichen Informationssicherheit und Datenschutz vernetzt und Aufklärungsarbeit bei Unternehmen leistet.

Im Anschluss präsentierte Michael Krieger, Security Engineer bei Dynatrace Austria GmbH, einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens zu Spectre. Im Rahmen einer Live-Demo von durch die Entdecker von Spectre und Meltdown veröffentlichten Beispielen wurden die Angriffsszenarien greifbarer gemacht und dienten als Grundlage für Diskussionen über die davon ausgehenden Gefahren.

Gerald Ortner, Security Consultant bei der VACE Systemtechnik GmbH, zeigte im Rahmen des zweiten Impulsvortrags des Abends die Unterschiede zwischen Meltdown und Spectre auf. In der abschließenden Expertendiskussion zeigte sich, dass derzeit noch keine soliden Abwehrmechanismen für diese Angriffsszenarien existieren. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde bei Brötchen und Getränken noch lange intensiv weiter diskutiert.

 


„Datenschutz-Grundverordnung: Lösungen für die Praxis“ am 22.01.2018

Foto von Veranstaltung Datenschutz-Grundverordnung
„Datenschutz-Grundverordnung: Lösungen für die Praxis“ am 22.01.2018

22.01.2018

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Und vom EPU bis zum Großkonzern sind alle gleichermaßen betroffen. Über die Neuerungen und den richtigen Umgang damit informierte Rechtsanwalt Dr. Schweiger, LL.M. (Duke) die interessierten ZuhörerInnen in einem halbtägigen Workshop.

Nach einer kurzen Information über das Information Security Network, welches Anbieter und Bedarfsträger in den Bereichen Informationssicherheit und Datenschutz vernetzt, übernahm der Rechtsexperte das Wort.
Rechtsanwalt Schweiger (www.dataprotect.at) beleuchtete intensiv den Umgang mit der DS-GVO aus Unternehmersicht. Dabei wurde ein Fahrplan skizziert, wie Unternehmen den Sprung zur Kompatibilität mit den Erfordernissen der DS-GVO schaffen.

Die vielen Fragen der TeilnehmerInnen machten den Bedarf nach Information und klaren Antworten bei den Unternehmen deutlich sichtbar. Nach der Veranstaltung machten sich die TeilnehmerInnen inhaltlich gestärkt und gut verköstigt auf ihren Weg zur Herstellung der Compliance mit der DS-GVO in ihren Unternehmen.

Das Information Security Network plant weitere Veranstaltungen im Umfeld Informationssicherheit und Datenschutz. Melden Sie sich bei unserem Newsletter an und wir halten sie auf dem Laufenden.


Bilanz PERMIDES 2017: 50 Anträge für Innovationsprojekte der Biopharma-IT gefördert

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Foto Permides Workshop in Oslo
Permides Workshop in Oslo

18.01.2018

Das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) unterstützt zukunftsweisende Tandem-Projekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Biopharma-Branche und IT-Unternehmen – und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Hinter dem EU-Projekt stehen acht Partner, darunter sechs führende Biopharma- und IT-Cluster aus Deutschland, Österreich (IT-Cluster der Business Upper Austria) und Norwegen.

PERMIDES, das vom CyberForum als Repräsentant des Software-Clusters, dem größten IT-Cluster in Europa, koordiniert wird unterstützt Biopharma-KMU, die zukunftsweisende Kooperationsprojekte mit IT-Unternehmen durchführen wollen. Das Ziel: IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche zu fördern. Am 10. Oktober ging der zweite Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen zu Ende. Hierzu konnten sich KMU sowohl auf Förderung für Innovationsprojekte als auch auf Förderung für Beratungsprojekte bewerben. 

Förderanträge für Innovations- und Beratungsprojekte

Und die Resonanz nach Ende des zweiten Stichtages ist durchweg positiv: Von 73 Anträgen für Innovationsprojekte werden 30 mit jeweils bis zu 60.000 Euro gefördert. Das entspricht einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 1,55 Millionen Euro. Mit dem ersten Stichtag Mitte Mai zusammengenommen wurden 118 Förderanträge für Innovationsprojekte eingereicht, von denen 50 mit einem Gesamtvolumen von 2,65 Millionen Euro gefördert werden. Im Rahmen von PERMIDES werden außerdem verschiedene Beratungsgutscheine in Höhe von maximal 5.000 Euro vergeben. Biopharma-KMU, die Beratungsdienstleistungen benötigen, können diese beantragen. Am 15. November endete die Möglichkeit, solche Förderanträge einzureichen: Von insgesamt 91 Anträgen werden nun 55 durch Beratungsgutscheine mit einem Gesamtvolumen von 261.000 Euro finanziell gefördert. 

Insgesamt werden mit PERMIDES 88 KMU der Biopharma-Branche aus 17 europäischen Staaten unterstützt. Deutschland belegt hierbei Platz 1 (24 KMU), gefolgt von Norwegen (13) und Österreich (12). 

„Wir freuen uns sehr, dass PERMIDES so gut angenommen wird. Biopharma-KMU, die zwar innovative Ideen haben, diese aber bislang mangels Finanzierung nicht umsetzen konnten, konnten hier von der PERMIDES-Förderung profitieren. Insbesondere die einfache Beantragung, die Unterstützung bei der Partnersuche, aber auch das schlanke Berichtswesen für geförderte Projekte erzeugten eine sehr große Resonanz“, so Dr. Ralf Trunko, Projektmanager Innovationen und Internationale Angelegenheiten im CyberForum. „Vorteilhaft war auch, dass der Großteil der Prozesse bezüglich Partnerfindung, Beantragung und Berichtswesen von einer im Rahmen von PERMIDES entwickelten, webbasierten Plattform unterstützt wurde.“ 

Geschwindigkeit ist ein wesentlicher Faktor von PERMIDES, das Innovationsprojekte maximal ein halbes Jahr fördert. Zum Erfolg des EU-Projektes tragen außerdem die einfache Bewerbung wie auch der vergleichsweise kurze Begutachtungsprozess von maximal drei Monaten, der zwischen Bewerbung und Förderzusage liegt, bei.

Follow-up Coaching für bereits geförderte Unternehmen

Für geförderte Biopharma-Firmen besteht bis Mitte nächsten Jahres noch die Möglichkeit, ein Follow-up Coaching durch das PERMIDES-Team zu erhalten. Das Coaching umfasst beispielsweise Informationen über weitere Fördermöglichkeiten, Unterstützung bei der Beantragung weiterer Fördermittel oder auch die weitere Vernetzung mit Firmen und Forschungseinrichtungen aus der IT-Branche. 

Unternehmen, die Informationen zum Projekt erhalten möchten, können sich per Mail an Wolfgang Traunmüller wenden. (wolfgang.traunmueller@biz-up.at)


Datenschutz genießt zunehmende Relevanz

17.01.2018

Auf der Betriebsleiter-ERFA des Lebensmittelclusters am 16.01.2018 wurden die Teilnehmer über die wichtigsten Aspekte der Datenschutz-Grundverordnung aufgeklärt.

Am Anfang stand die Entstehungsgeschichte der DS-GVO, die anschaulich von Martin Samal vom IT-Cluster mit Beispielen dargelegt wurde. Welche Berührungspunkte Unternehmen mit dem Thema Datenschutz üblicherweise haben und welche Änderungen sich durch die Datenschutz-Grundverordnung für jeden Einzelnen ergeben, wurde ausführlich erläutert. Beispiele für Strafen, die aufgrund fehlender Maßnahmen im Bereich Datenschutz Unternehmen auferlegt wurden, rundeten den Vortrag ab.

In der anschließenden Diskussion berichtete ein Teilnehmer, dass die Umsetzung der aus der DS-GVO hervorgehenden Erfordernisse ein knappes Jahr im Unternehmen in Anspruch nahm. Auch wurde das Information Security Network (ISN) des IT-Clusters vorgestellt. Das ISN bietet Unternehmen Hilfe und Orientierung in Fragen der Informationssicherheit und des Datenschutzes an. Die nächste Veranstaltung zur DS-GVO findet am 22.01.2018 ab 09:00 im Techcenter statt.

Der Vortrag vom 16.01.2018 ist auf Anfrage bei Martin Samal (martin.samal@biz-up.at) erhältlich.


Projektmanager (m/w) im ITC gesucht

04.01.2018

Die Digitalisierung wandelt die Wirtschaft und damit natürlich auch die Betriebe und deren Geschäftsmodelle. Kunden sind plötzlich gut vernetzt und informiert, wodurch sie erheblichen Einfluss auf den Markt gewinnen.

Um auch hier zukünftig wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle auf die Kunden von morgen ausrichten.

Damit wir unsere Partner auf diesem Weg optimal unterstützen können, suchen wir für den neuen Schwerpunkt "Digitale Geschäftsmodelle" eine/einen erfahrenen ProjektmanagerIn für unser Team.

Lesen Sie hier alles über den spannenden Aufgabenbereich und unsere Anforderungen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Oberösterreich erhält Förderung für automatisiertes Fahren

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19.12.2017

Am 15. Dezember erteilte die FFG (österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) einem ambitionierten Projekt, das der Automobil-Cluster der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria für die Umsetzung einer Teststrecke für autonomes Fahren initiiert hat, die Förderzusage. Zusätzliche Unterstützung kommt vom Land OÖ. „Der für Oberösterreich wichtige automotive Sektor bekommt mit DigiTrans ein Werkzeug zur Seite, um den Herausforderungen der modernen Mobilität auf höchstem Niveau begegnen zu können“, wertet Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl die Förderzusage als Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Standortes OÖ.

DigiTrans heißt das Projekt, das seit Dezember 2015 in Sondierung war und nun vom Automobil-Cluster und den Konsortialpartnern aufgebaut wird. DigiTrans ist - neben ALP.lab in der Steiermark - die zweite vom Bund geförderte Testregion für autonomes Fahren. Das Projektvolumen umfasst für die nächsten fünf Jahre 7,5 Millionen Euro, von denen die FFG und das Land Oberösterreich gemeinsam 3,75 Millionen Euro als Förderung beisteuern.

Testumgebung zur Erforschung neuer Technologien

„Unser Hauptziel im Projekt DigiTrans ist es, eine Vielzahl von F&E-Projekten für automatisiertes Fahren umzusetzen und den Autozulieferern und Herstellern eine gut ausgestattete Testumgebung zur Erforschung neuer Technologien zu bieten“, skizziert Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, die Ambitionen von DigiTrans. Erste Projekte starten bereits in den Umsetzungsfeldern „Automatisiertes Fahren zur Unterstützung der In- und Outbound Logistik“, „Automatisierung von multimodalem Transport und Umschlag“, „Automatisches Rangieren von Sonderfahrzeugen am Betriebsgelände, Hafen, Flughafen“ und „Bedarfsorientierter Einsatz automatisierter Lösungen in der Citylogistik“.

Branchengrößen machen mit

Gründungspartner von DigiTrans sind neben dem Automobil-Cluster das AIT (Austrian Institute of Technology GmbH), LOGISTIKUM Steyr, IESTA (Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.) und die LCM (Linz Center of Mechatronics GmbH). 17 Unternehmen wie z.B. die Industrie-Logistik-Linz GmbH, ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft, Ennshafen OÖ GmbH, Flughafen Linz GesmbH, MAN Truck & Bus Österreich AG, Rosenbauer International AG, Reform-Werke Bauer & Co Gesellschaft m.b.H., Hödlmayr Logistics GmbH u.a. liefern bereits wichtigen Input.


Softwarepark Hagenberg wird zum Kompetenzzentrum für Informationssicherheit

Fünf Männer und eine Frau
Dr. Gerald REISINGER, Geschäftsführer FH OÖ GmbH, Bgm. Mag. Kathrin KÜHTREIBER-LEITNER, Hagenberg, Landeshauptmann Mag. Thomas STELZER, Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael STRUGL, DI Arch. Bmst Markus FAHRNER, fahrner GmbH, und Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard LUKAS, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

14.12.2017

„Ein Hack kann nicht nur das Firmennetzwerk treffen, sondern genauso den Herzschrittmacher", sagt Univ.-Prof. Mag. Dr. Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Deshalb habe das Thema Informationssicherheit nicht nur eine hohe gesellschaftliche Relevanz - sie sei "für die Menschheit geradezu existenziell". Neun von zehn Industrieunternehmen waren laut KPMG Österreich in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberangriffen. Gleichzeitig schafft Digitalisierung die Basis für neue Geschäftsmodelle, Beschäftigung und Chancen, sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Oberösterreich als starker Produktionsstandort hat gute Karten, aus der digitalen Transformation der kommenden Jahre gestärkt hervorzugehen.

„Unser Ziel ist, dass sich Oberösterreich ganzheitlich als Information Security Region positioniert. Über die gesamte Innovationskette Bildung, Forschung und Wirtschaft haben wir Stärken, die uns zu einem auch international sichtbaren Hot Spot für den Bereich Informationssicherheit werden lassen“, sagt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

FH OÖ mit Security Studiengängen als Pionier seit dem Jahr 2000
Abbilden soll diesen Hot Spot der Softwarepark Hagenberg (SWPH), der bereits 1989 als Spin-off der JKU gegründet wurde. Er ist schon jetzt ein Innovationstreiber für Oberösterreich und darüber hinaus. Zehn Forschungseinrichtungen, 23 Ausbildungsprogramme und 75 Unternehmen bilden eine einzigartige Symbiose von Forschung, Lehre und Wirtschaft auf dem Areal rund um das Schloss Hagenberg. Das Ziel des SWPH ist seit jeher, eine lebendige IT-Innovations- und auch Gründerszene zu schaffen. Top-Wissenschafter/innen, erfahrene Firmenprofis, Studierende und Gründer/innen sollen an einem Ort vereint sein und High-Tech-Investor/innen anziehen. Als Trendsetter im Themenbereich „Sichere Informationssysteme“ startete die FH OÖ Campus Hagenberg schon im Jahr 2000 mit Information-Security Forschung und Ausbildung. Heute ist das Department Sichere Informationssysteme mit aktuell neun hauptberuflichen Professor/innen und mittlerweile 600 Absolvent/innen eines der führenden Information Security Kompetenzzentren in Europa. 

Ein weiterer Baustein für die Kompetenzregion Oberösterreich ist das Information Security Network (ISN), das beim IT-Cluster von Business Upper Austria angesiedelt ist. Dieses wird als zentrale Servicestelle zum Thema Informationssicherheit Unternehmen aller Branchen zur Verfügung stehen. „Die wichtigsten Aufgaben sind, Anbieter und Nachfrager – vor allem unter den kleinen und mittleren Unternehmen – im Bereich Informationssicherheit und Datenschutz miteinander zu vernetzen. Damit wird die internationale Sichtbarkeit Oberösterreichs erhöht und die regionale Security-Industrie gestärkt“, sagt Wirtschaftsreferent LH-Stellvertreter Dr. Michael Strugl. 

2018 steht im Zeichen von Informationssicherheit
Das ISN ist Teil der Leitinitiative Digitalisierung des Landes Oberösterreich. Dieses 20-Punkte-Programm für die digitale Zukunft Oberösterreich wurde 2016 gestartet und soll Oberösterreich zur Digitalregion machen. Die Inhalte sind neben dem Breitbandausbau als Infrastrukturmaßnahme die Themen Informationssicherheit, generative Fertigung/3D-Druck, Produktion, vernetztes Fahren sowie Fachkräfte. Die Umsetzung der Initiative wird von Business Upper Austria koordiniert.

Informationssicherheit zählt 2018 zu den Schwerpunkten in der Umsetzung der Leitinitiative Digitalisierung und wird durch das ganze Jahr hindurch immer wieder thematisch aufgegriffen: Der Softwarepark Hagenberg startet am 8. Februar eine Eventreihe, die im Juni und November fortgesetzt wird. Auch bei der Langen Nacht der Forschung im April 2018 dreht sich im SWPH alles um Informationssicherheit. Als jährliches Highlight wird am 2./3. Mai 2018 das Security Forum an der FH OÖ Campus Hagenberg zum 16. Mal veranstaltet werden. Bei den Technologiegesprächen im August in Alpbach wird der oberösterreichische Arbeitskreis ebenfalls im Zeichen der Informationssicherheit stehen. 

JKU schreibt die Technologie-Geschichte weiter – Hagenberg und LIT sorgen für digitale Sicherheit
Der Softwarepark schlägt nun ein neues, spannendes Kapitel und schreibt die Technologie-Geschichte weiter: "Die IT Security entscheidet über Sein- oder Nichtsein in der Digitalisierung, am Themenfeld kommt kein Unternehmen vorbei – egal ob regionales Ein-Personen-Unternehmen oder globaler Großkonzern", sagt Rektor Lukas. Die gewinnbringende Symbiose aus angewandter Forschung sowie wirtschaftlicher und industrieller Umsetzung gehe jetzt in die nächste Runde. „Mit unserer Expertise in der IT Security setzen wir neue Maßstäbe. Die Synergieeffekte, die die JKU mit Hagenberg und dem stetig wachsenden Linz Institute of Technology (LIT) liefert, sind umfassend und wertvoll für den gesamten Standort.“


Informationssicherheit und Datenschutz in der Lebensmittelbranche

Martin Samal, IT-Cluster

04.12.2017

Am 29.11.2017 tauschten sich die Teilnehmer des Lebensmittel-Clusters auf der Veranstaltung „Wake Up - Heute und Morgen erfolgreich in der Lebensmittelbranche" zu den verschiedensten Aspekten der Digitalisierung aus. In seinem Vortrag demonstrierte Martin Samal vom IT-Cluster den interessierten Zuhörern, warum heute IT-Sicherheit und Datenschutz so wichtig sind.

Die TeilnehmerInnen wurden für die Gefahren durch die zunehmende Vernetzung sensibilisiert und auf die Ursachen der zunehmenden Cyberkriminalität aufmerksam gemacht. Auch wurde das Information Security Network (ISN) vorgestellt. Das ISN bietet Unternehmen Hilfe und Orientierung in Fragen der Informationssicherheit und des Datenschutzes an.

Weitere Informationen unter http://www.digitalregion.at/digitalregion-oberoesterreich/information-security/ 


automotive.2017 - Autoindustrie präsentiert sich in Linz: Preisgekrönte Technologien und e-Rallye Meister

© Klaus Rothenwänder
220 Besucher nahmen an der automotive.2017 teil. © Klaus Rothenwänder
© Bodi´s TV
Rallyefahrt mit Elektroantrieb – Highspeed mit Manfred Stohl. © Bodi´s TV
© Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder

16.11.2017

Preisgekrönte Technologien, Konzepte für die Mobilität der Zukunft und der Spaß am Fahren in der E-Rallye-Klasse standen im Mittelpunkt der automotive.2017, zu der der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 14. und 15. November in die voestalpine Stahlwelt in Linz einlud.

Was wir heute beim Fahren noch selbst erledigen (müssen), wird in Zukunft das Auto ganz alleine tun. Zumindest, wenn es nach den Konzepten der Autobauer und Komponentenhersteller geht. Schon im Laufe des nächsten Jahrzehnts werden wir Bekanntschaft mit autonomen und vernetzten Fahrzeugen machen. Darin sind sich Zulieferer und internationale Hersteller bei ihrem Treffen in Linz einig.

 

Internationale Hersteller in Linz  

Automobilhersteller wie die BMW Group oder Renault Group stellten bei der automotive.2017, der jährlichen Konferenz des Automobil-Clusters zum internationalen Austausch der Autoindustrie, am 15. November in Linz ihre Konzepte für die Mobilität der Zukunft vor, um auch die Zulieferer auf die neuen Themen einzuschwören. Topimpulse kamen dabei von Dr.-Ing. Dirk Wisselmann, Referent Automatisiertes Fahren der BMW Group im Vortrag „BMW 2021 – Roadmap zum Automatisierten Fahren“. Rémi Bastien, seines Zeichens Vice President des Bereiches Automobile Prospective bei Renault Group erläutert den Blickpunkt von Renault in seinem Vortrag: „Automotive industry faces a revolution“.

 

Eine wissenschaftliche Betrachtung der Veränderungen in der Autoindustrie durch Künstliche Intelligenz kam von Univ.-Prof. Sepp Hochreiter vom Institut für Bioinformatik der Johannes Kepler Universität in Linz: „Künstliche Intelligenz - Ungeahnte Möglichkeiten für den Automobilsektor“ stellt der renommierte Wissenschaftler vor, dessen Institut bereits intensiv mit Autoherstellern zusammenarbeitet. Dass Autos durch mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Komponenten in Zukunft vom Handy aus oder per Sprache gesteuert werden können, sieht Hochreiter nicht mehr als Vision sondern als realisierbare Technik. Im Zentrum der Forschungen steht dabei die Anzahl von Verkehrsopfern, die man durch künstliche Intelligenz im Fahrzeug deutlich vermindern will.

 

E-Rallye Fahrt mit Manfred Stohl  

Manfred Stohl, frisch gebackener Sieger der Rallye 4WD-Klasse, kam mit seinem Elektro-Siegerauto, dem STARD Hiper MK1 nach Linz, um dem Publikum der automotive.2017 den Spaß an der Elektromobilität zu vermitteln. Er war auch Diskussionsteilnehmer in der Podiumsdiskussion zum Thema „Effiziente Mobilität – neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!“. Krönendes Highlight war für zwei Teilnehmer der automotive.2017 ein E-Rallye Taxi Drive mit Manfred Stohl, der unter den Anwesenden verlost wurde. Auf der Strecke im Hafenbecken der Linz AG ging es mit Highspeed zur Sache. Wie anspruchsvoll und aufregend Autofahren auch mit einem Elektrofahrzeug mit zum Teil computergesteuerten Komponenten sein kann, wurde bei den Extrem-Fahrten deutlich.

 

Johann Puch Automotive Awards - Auszeichnung für innovative Technologien und Verfahren  

Bereits am 14. November bildete die automotive.2017 den feierlichen Rahmen für die Überreichung der Johann Puch Automotive Awards. Die Preise im Wert von 20.000 Euro wurden von MAGNA STEYR gestiftet und bereits zum 17. Mal verliehen. Gastgeber der Veranstaltung war erstmals der Automobil-Cluster. Eine hochrangige Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Industrie und Magna, zeichnete jeweils die drei besten Einreichungen in folgenden zwei Kategorien aus:

  • Master-/Diplomarbeiten, die sich mit Themen der Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion auseinandersetzen und
  • „Open Innovation“: Neue fahrzeugtechnische Produkte, Prozesse oder Methoden.

 

FlexiLight von Starlim Sterner holt ersten Platz  

Die Starlim Spritzguss GmbH konnte mit einem neuartigen Display names „FlexiLight“ den ersten Platz bei den „Open Innovations“ holen: FlexiLight ist eine Silikonmatte, die im Inneren mit LEDs ausgestattet ist. Durch die Flexibilität des umgebenden Silikons entsteht ein Lichtträger, der biegsam ist und sich dreidimensional an Bauräume anpassen lässt.

 

Download Presseaussendung (pdf)

 

Video - automotive.2017 ( © BODIS.tv)

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Innovation project applications with a total volume of EUR 6.5 m received

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16.11.2017

Six months after the start of the call for applications the project consortium was able to present a positive picture: the PERMIDES project which is funded by the European Union under the Framework Programme Horizon 2020 has aroused great interest in both the biopharmaceutical and IT sector. By the deadline in mid-October in total 120 applications for innovative projects each involving one biopharma SME and at least one IT SME had been received with a total requested funding amount of EUR 6.5 m. At the same time, consultancy vouchers totaling approximately EUR 215.000 and travel vouchers for selected matchmaking events with a total value of almost EUR 40.000 had been issued. After the projects of the first round have already been evaluated and funded, the evaluation of the last submissions is now starting.

PERMIDES aims to increase the innovation capability of small to medium-sized enterprises (SMEs) in the biopharma sector by means of innovation projects conducted in partnership with IT companies. These innovation projects have the objective of digitizing the value chains in the biopharma sector with the aid of IT SMEs. Funding of up to EUR 60,000 is available for each biopharma SME. Depending on the project budget, this can mean subsidies of up to 100% are granted, and for SMEs in particular this is seen as a decisive advantage over other funding schemes.

consultancy as a stimulus

An additional element are consultancy vouchers for up to EUR 5,000 each. Biopharma SMEs requiring consulting services from IT SMEs can apply for subsidies of up to EUR 12,000 for various consulting services. Unlike the abovementioned innovation vouchers, the application and assessment process for these vouchers is continuous. Consultancy Voucher applications can be submitted anytime until November 15th 2017. On average, approval of a grant is given approximately one week following receipt of the application. This short processing period and the straightforward application procedure are further factors in the overall success of PERMIDES. As before, part of the project budget also goes towards mentoring and coaching activities offered to SMEs by the participating clusters.

The PERMIDES project in brief

Eight partners including six leading biopharma and IT clusters from Germany, Austria and Norway are cooperating in the PERMIDES project with the aim to support the digitalization of the biopharma sector. PERMIDES has a total budget of EUR 4.8 million and is scheduled to run until 31 August 2018. Further applications for consultancy projects can be submitted anytime. The deadline for applications is November 15th 2017.

www.permides.eu


Neuer Leiter im IT-Cluster in der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) und der neue Manager des IT-Clusters, DI Michael Lettner. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) und der neue Manager des IT-Clusters, DI Michael Lettner. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

31.10.2017

LH-Stv. Dr. Michael Strugl: „Michael Lettner wird als neuer Clustermanager insbesondere die Themen Informationssicherheit, Enterprise Sale und Digitale Geschäftsmodelle vorantreiben“. Mit DI Michael Lettner, BSc. hat kürzlich ein erfahrenes Teammitglied das Management des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria übernommen. Er wird den IT-Cluster in die nächste dynamische Phase steuern und den Cluster gemeinsam mit seinem Team und den Partnern weiter ausbauen. Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl begrüßt die Bestellung von Michael Lettner zum neuen Clustermanager. „Der IT-Cluster unterstützt den Wirtschaftsstandort Oberösterreich bei den Herausforderungen der Digitalisierung. Mit Michael Lettner konnte ein projekterfahrener Digital Native gewonnen werden. Gemeinsam mit seinem Team wird er den IT-Cluster mit innovativen Dienstleistungsangeboten in den drei neuen Schwerpunkten Informationssicherheit, Enterprise Sale und Digitale Geschäftsmodelle für die Wirtschaft noch attraktiver machen.“

Nach seinen Studien „Medientechnik“ und „Telekommunikation und Medien“ an der FH St. Pölten war der 33-jährige Linzer langjähriger Mitarbeiter bei der Ars Electronica. In dieser Zeit verantwortete er zahlreiche Projekte im Rahmen des Ars Electronica Festivals und anderer internationaler Ausstellungen. Seit 2014 hat Michael Lettner im IT-Cluster federführend die Initiative Connected Mobility und die Initiative Digital MedTech mitaufgebaut sowie das Dienstleistungsangebot des Clusters um innovative neue Veranstaltungsformen erweitert.

DI Dr. Robert Stubenrauch, der den IT-Cluster in den letzten Jahren erfolgreich aufgebaut hat, wird mit seiner Expertise und seinem Netzwerk dem IT-Cluster weiterhin als Projektmanager zur Verfügung stehen.
 


Landespreis für Innovation OÖ: Das sind die Gewinner 2017

Eine Gruppe von Menschen (zum Teil mit Statuen in der Hand) blickt in die Kamera.
Foto: Land OÖ/Kraml

26.10.2017

Am Dienstagabend hieß es im ORF Oberösterreich in Linz Vorhang auf für die besten Innovationen des Jahres. Zum 24. Mal wurden mit dem oö. Landespreis für Innovation in vier Kategorien die besten Leistungen gekürt. „Die Einreichungen waren erstklassig und machten der Jury die Entscheidung nicht leicht", betonte Wirtschafts- und Forschungsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl und gratulierte den diesjährigen Preisträgern.

Die Kategorie Großunternehmen konnte die SKF Österreich AG für sich entscheiden. In der Kategorie Mittlere Unternehmen setzte sich die INOCON Technologie GmbH durch und in der Kategorie Kleinunternehmen die g.tec medical engineering GmbH. Die Kategorie Forschungseinrichtungen gewann das Institut für Signalverarbeitung der Johannes Kepler Universität Linz. Mit dem Jurypreis für radikale Innovationen wurde das Institut für Nachrichtentechnik und Hochfrequenzsysteme gemeinsam mit dem Institut für Netzwerke und Sicherheit der Johannes Kepler Universität Linz ausgezeichnet. Den Jurypreis für das Geschäftsmodell Innovationen sicherte sich die emporia Telecom GmbH & Co KG.

„Nur wer auf Zukunftstechnologien setzt, bei Produkten und Dienstleistungen neue Wege geht und innovative Strategien verfolgt, kann erfolgreiche Weiterentwicklungen in Gang setzen. Im internationalen Wettbewerb ein absolutes Muss, denn Stillstand ist ein Rückschritt. Die erstklassigen Einreichungen zeigen einmal mehr, dass Oberösterreich und seine Unternehmen gut in Richtung Technologieführerschaft unterwegs sind“, unterstrich LH-Stv. Strugl.

„Der Landespreis für Innovation holt die innovativsten Unternehmen Oberösterreichs vor den Vorhang. Innovative Ideen, neue Strategien und Produkte sowie anwendungsorientierte F&E-Ergebnisse – die treibenden Kräfte hinter der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts – werden dadurch für eine breite Öffentlichkeit sichtbar“, so DI Günter Rübig, Obmann der sparte.industrie WKO Oberösterreich, anlässlich der Preisverleihung 2017.

Generaldirektor Dr. Michael Rockenschaub (Sparkasse OÖ) betonte: „Die Einreichungen für den Innovationspreis 2017 zeigen allesamt das enorme Potential, das im heimischen Unternehmergeist steckt und bestätigen damit Oberösterreichs Vorreiterrolle bei Forschung, Technologie und Innovation.“

Der Landespreis für Innovation 2017 ist eine Kooperation des Landes Oberösterreich und der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit der WKO Oberösterreich – sparte.industrie, der Sparkasse OÖ, dem ORF Oberösterreich und der "OÖ-Krone".

Alle Infos zu den Preisträgern und ihren Innovationen finden Sie auf www.biz-up.at/innovationspreis.

Den Bericht der OÖ Krone finden Sie hier.


Das war der ITC Partner Day 2017

ITC Partner Day 2017

19.10.2017

Der ITC hatte am 03. Oktober zum Mostbauern eingeladen und viele Partner fanden den Weg zur Mostschänke Grüner in Hagenberg.

In der gemütlichen und frisch renovierten Mostschänke wurden die Partner über den Wechsel im Clustermanagement und der damit verbundenen neuen Ausrichtung des ITC informiert. Aber wirklich nur kurz, damit noch genug Zeit für das "World Café" blieb, in dem drei neuen Schwerpunkte des ITC von den Partner intensiv diskutiert wurden. Zum Abschluss gab es eine tolle Jause mit ausgewählten Spezialitäten aus der Region. Und so saßen die Partner im angeregten Gespräch noch lange zusammen und netzwerkten fleißig. 


ITC Partner Day 2017
ITC Partner Day 2017
ITC Partner Day 2017
ITC Partner Day 2017
ITC Partner Day 2017

Zweiter Strategie-Workshop zum Thema "Künstliche Intelligenz"

Beschriftete Klebezettel auf einem Tisch
Foto: Sylvia Felbermayr

17.10.2017

Das Land Oberösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, eine international sichtbare Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz (KI) zu werden. Dafür wird derzeit eine spezielle Strategie entwickelt, die im nächsten Jahr in die Umsetzung kommen soll. Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildete ein hochkarätig besetzter Workshop Ende Juni in Hagenberg. Letzte Woche traf man sich zum zweiten KI-Strategie Workshop in Linz.

Die rund 80 Teilnehmer/innen bearbeiteten dabei fünf Themenbereiche: Produktion, Logistik & Mobilität, Energie & Umwelt, Gesundheit sowie Geschäftsmodelle. Das KI-Ökosystem wurde in einer sechsten „übergeordneten“ Gruppe bearbeitet – hier wurden unter anderem die Themen Awareness, Infrastruktur, Bildung und Fachkräfte eingebracht.

Nachlese: KI-Strategie Workshop vom 27. Juni 2017


Mit dem Internationalen Forum Mechatronik in die digitale Zukunft!

Über 500 Gäste nahmen am Internationalen Forum Mechatronik am 27.-28. September 2017 in Linz teil. Bild: Fotostudio Eder
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Bilder: Fotostudio Eder
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29.09.2017

Von 27. bis 28. September versammelte sich die Mechatronik-Branche in Linz beim diesjährigen Internationalen Forum Mechatronik. Über 500 internationale Gäste sorgten für Vernetzung über die Grenzen. Am Programm stand die digitale Transformation in der Produktion mit ihren Auswirkungen auf die europäische Industrie, auf Wohlstand, Arbeitsplätze und industrielles Wachstum. Aktuelle Trends und Herausforderungen rückten ins Blickfeld ebenso wie die Bedeutung der Mechatronik für die Entwicklung und Realisierung von innovativen Maschinen, Anlagen und automatisierten Produktionssystemen.

Die digitale Transformation hat mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette erfasst – von der Entwicklung über die Produktion und die Logistik bis hin zur Dienstleistung. Von IBM Zurich Laboratory über MAN Truck & Bus PCVT-Vorseriencenter Truck bis zur Siemens AG – beim Internationalen Forum Mechatronik griffen namhafte Experten die Fragen nach den Auswirkungen und zukünftige Entwicklungen auf, um Unternehmen fit für die Produktion der Zukunft zu machen.

 

Abwechslungsreiches Programm

Unternehmen wie TRUMPF Maschinen Austria GmbH, Rosenbauer International AG sowie die Forschungseinrichtungen Linz Center of Mechatronics, Johannes Kepler Universität Linz öffneten dazu am 27. September ihre Türen zur Betriebsbesichtigung. Eine Kooperationsbörse wie auch eine Begleitausstellung und der Abendempfang „Up-Date Standort Oberösterreich“ zum Thema Digitale Transformation“ garantierten ein abwechslungsreiches Programm. Zudem stellten sich elf Start-ups, die innovative Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau bzw. eine digitale Produktion anbieten, einem Live-Voting. „Das Internationale Forum Mechatronik ist eine einmalige Gelegenheit, Wirtschaft und Wissenschaft intensiv miteinander zu verknüpfen, dies macht die größte Mechatronik Veranstaltung Österreichs besonders für Unternehmensvertreter aus dem In- und Ausland interessant“, ist Elmar Paireder, Cluster-Manager des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur überzeugt.

 

Unternehmenserfolg absichern

„Digitale Transformation in der Produktion setzt voraus, dass Produkte, Dienstleistungen, Produktionsprozesse, Produktionssysteme, Geschäftsprozesse, die Rollen der daran beteiligte Akteure usw. ‚Cyber-fähig‛, d.h. dem Rechner durch geeignete Repräsentationen zugänglich, gemacht werden. Die Cyber-Welt und die Welt der physischen Objekte beeinflussen einander immer stärker und verschmelzen miteinander zu einer neuen Realität, der Welt Cyber-physischer Systeme (CPS). Die aus dieser unaufhaltsam fortschreitenden Entwicklung resultierenden Chancen müssen möglichst rasch erkannt und verantwortungsvoll umgesetzt werden“, so Prof. DI Dr. Klaus Zeman, Vortragender beim Internationalen Forum Mechatronik.

 

Reifegradmodell Industrie 4.0

Die Digitalisierung bietet daher für Unternehmen mehr Chancen als Risiken. Eine sehr konkrete Hilfestellung für Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 oder Advanced Manufacturing bietet das „Reifegradmodell Industrie 4.0“. Es wurde vom oö. Mechatronik-Cluster in Zusammenarbeit mit dem Institut für Intelligente Produktion der FH OÖ/Campus Steyr entwickelt. Es misst anhand der drei Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation die „Industrie-4.0-Reife“und unterstützt die Unternehmen dabei, Verbesserungspotenziale zu finden und zu heben. Fill Maschinenbau setzte als erster Sondermaschinenbauer das Reifegradmodell ein. Schon nach drei Tagen Workshop konnten Optimierungspotenziale im Bereich der Konstruktion und Fertigung identifiziert werden. Weiterführende Informationen zum Thema Industrie 4.0 finden Sie auch unter folgenden Web-Adressen:

 

www.digitalregion.at

 

www.reifegradmodell.at

 

www.mechatronikforum.net

Moderator des Internationalen Forums Mechatronik: Mag. Andreas Jäger Bild: Fotostudio Eder
Dr. Jan Mrosik, Siemens AG: Referent zum Thema "Auf dem Weg zu Industrie 4.0: Das Digital Enterprise" Bild: Fotostudio Eder
Weiterer Speaker: Prof. Dr. Ton Engbersen von IBM Zurich Laboratory CH. Titel seines Vortrags: "IT und die digitalisierte Produktion". Bild: Fotostudio Eder
"3D-Druck im Flugzeugbau"- Thema des Vortrags von Peter Pirklbauer, M.Sc., Airbus Oerations GmbH, D

Nur mit erstklassiger Infrastruktur und gut ausgebildeten Fachkräften kann OÖ Chancen der Digitalisierung nutzen

Ein Mann spricht auf einer Bühne
Bestseller-Autor Tim Cole mahnte in seinem Vortrag nachdrücklich, die digitale Transformation nicht zu verschlafen. Foto: Fotostudio Eder

28.09.2017

Als „Tsunami, der herkömmliche Geschäftsmodelle aus den Angeln hebt“ bezeichnet Tim Cole die digitale Transformation. Der deutsch-amerikanische Autor sprach gestern, Mittwoch, vor 400 Gästen bei der Veranstaltung „Up-Date Standort OÖ“, zu der Business Upper Austria in Kooperation mit Wirtschaftskammer OÖ und Industriellenvereinigung OÖ in die voestalpine Stahlwelt geladen hatte. Cole stellte nachdrücklich dar, wie die Veränderung jede Branche, jedes Unternehmen, jede Abteilung und jeden Mitarbeitern betrifft. Sein Rat an die Unternehmen: „Stellen Sie das eigene Geschäftsmodell immer wieder in Frage – bevor es jemand anderer tut“.

Wie der Standort OÖ, die Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen zu Gewinnern der digitalen Transformation werden können, diskutierten Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Standort-Talk waren sich Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, WKOÖ-Präsidentin Mag. Doris Hummer und IVOÖ-Präsident Dr. Axel Greiner einig: Neben der Infrastruktur in Form von Breitband-Internet sind gut ausgebildete Fachkräfte der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Standortes. „Das beginnt schon in den Schulen, wo wir flächendeckend digitale Kompetenzen vermitteln wollen. Sie sind heute so wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen“, so LH Stelzer.

LH-Stv. Dr. Michael Strugl stellte klar, dass die Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs nur durch Innovationsführerschaft zu erreichen sei. Dazu brauche man die besten Köpfe und ein wirtschaftliches Ökosystem, in dem sich Start-ups etablieren könnten.

Die Runde der Wirtschaftsvertreter bestritten Fill-Geschäftsführer Wolfgang Rathner, Hödlmayr-Chef Johannes Hödlmayr und dem Geschäftsführer von Catalysts, Dr. Christoph Steindl. Rathner berichtete aus eigener Erfahrung, dass Oberösterreich als Vorreiter in der Digitaltechnologie bereits wahrgenommen werde – ein Befund, den Johannes Hödlmayr für das Themenfeld Logistik und Mobilität teilte. Christoph Steindl von der Linzer Softwareschmiede prophezeite einen alles durchdringenden Wandel: „Alle Geschäftsmodelle, die digitalisiert werden können, werden auch digitalisiert“

Hochkarätig besetzt war das Podium auch beim abschließenden Science-Talk: KI-Pionier Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU, der künstlerische Leiter des Ars Electronica Center, Ing. Gerfried Stocker, und Tim Cole zeichneten ein Bild von der neuen, digitalen Welt. Hochreiter appellierte an die Unternehmen, die Chancen zu nutzen, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstehen. „KI steckt jetzt schon in jedem Smartphone. Wir nutzen sie, ohne es zu merken.“ AEC-Chef Stocker schloss wieder den Kreis zur Bildung. Es gelte, die Kreativität zu fördern, um auch in der Generation von übermorgen Innovationen anzustoßen.


Neuer Clustermanager ab 1. Oktober

Foto von Robert Stubenrauch, Michael Lettner © Florian Voggeneder
Robert Stubenrauch, Michael Lettner © Florian Voggeneder

28.09.2017

Nach knapp fünf Jahren gibt es einen Wechsel im Clustermanagement: DI Dr. Robert Stubenrauch, der den IT-Cluster seit dessen Gründung erfolgreich aufgebaut hat, wird die Aufgabe zum 1. Oktober an DI Michael Lettner, BSc übergeben.

Mit Michael Lettner übernimmt ein erfahrenes Teammitglied das Management des IT-Clusters. Er wird den IT-Cluster in die nächste dynamische Phase steuern und gemeinsam mit dem Team und unseren Partnern weiter ausbauen. Robert Stubenrauch wird mit seiner Expertise und seinem Netzwerk dem IT-Cluster weiterhin als Projektmanager zur Verfügung stehen.


Neuer Mitarbeiter im IT-Cluster

Foto von Martin Samal
Martin Samal

28.09.2017

Ab sofort unterstützt Dipl.-Ing. (FH) Martin Samal, MSc das Team des IT-Clusters um den Information Security Hub aufzubauen.

Vorrangige Ziele des Information Security Hubs umfassen die Schaffung einer Vermittlungsdrehscheibe in Oberösterreich für Anbieter und Bedarfsträger im Bereich Informationssicherheit und die Förderung der Awareness für sicherheitsrelevante Themen bei den Unternehmen. Nähere Informationen folgen in den nächsten Newslettern. Für Kooperationen, Anregungen und Ideen stehen wir jederzeit zur Verfügung.


1,25 Mio. Euro Fördergeld für 22 Projekte bewilligt

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Foto: Pixabay
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29.08.2017

Jetzt Förderantrag einreichen: aktuelle Bewerbungsrunde endet am 10. Oktober! 

PERMIDES stößt europaweit auf großes Interesse. Mit Mitte Mai wurden insgesamt 46 Anträge aus zehn europäischen Ländern mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,5 Mio. Euro für Innovationsprojekte eingereicht. Den stärksten Anteil hatte dabei Österreich, mehr als 27% aller beteiligten Partner aus der Biopharma- oder IT-Branche kommen aus unserem Land.

22 Projekte in der ersten Runde gefördert

Insgesamt werden 22 Projekte mit einem Gesamtförderbetrag von mehr als 1,25 Mio. Euro unterstützt. In der ersten Bewerbungsrunde wurden Projektvorschläge für z.B. die Entwicklung von intelligent vernetzten Sensoren für spezielle Therapien, innovative Schnittstellen für medizinische Verschleißteile sowie neuartige computergestützte Methoden zur Krebsforschung eingereicht.


Welser Unternehmen überzeugte Jury


Die e-Matrix Innovations GmbH aus Wels konnte als einziges Unternehmen aus Oberösterreich die Jury mit ihrem Projekt überzeugen. Der EDV-Spezialist ist ein Clusterpartner der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und entwickelt gemeinsam mit dem steirischen Human Research Institut eine Forschungs- und Entwicklungsplattform. Diese ermöglicht die Verknüpfung von hochauflösenden vegetativen Daten (Herzratenvariabilität HRV, kontinuierlicher Blutdruck, EKG) mit eigenen Studiendaten. Damit können klinische Daten möglichst aufwandsneutral gesammelt und schnell bewertet werden.

Schlanker, unkomplizierter Bewerbungsprozess

Mehr als 20 Beratungsgutscheine mit einer Gesamtsumme von mehr als 100.000 Euro wurden bereits ausgegeben. Fahrten zu ausgewählten PERMIDES Matchmaking-Veranstaltungen wurden darüber hinaus durch Reisegutscheine im Wert von rund 14.000 Euro unterstützt. „Der große Erfolg von PERMIDES basiert auf der Tatsache, dass der Bewerbungsprozess besonders schlank und unkompliziert ist, so dass er von kleinen und mittelständischen Unternehmen sehr gut beherrscht werden kann. Außerdem beträgt der Zeitraum zwischen Bewerbung und Finanzierung maximal drei Monate“, sagt Wolfgang Traunmüller vom IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Nächste Bewerbungsrunde läuft bis 10. Oktober

Interessierte IT- und Biopharma-Unternehmen können sich bis zum 10. Oktober um eine Förderung bewerben. Dafür ist eine kostenlose Registrierung auf der PERMIDES-Plattform www.permides.eu nötig. Dort werden die Unternehmen auch bei der Suche nach Kooperationspartnern unterstützt. Beratungsgespräche und Reisegutscheine sind von dieser Deadline nicht betroffen und können unverzüglich eingereicht werden.


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Dynamic PERMIDES Matchmaking Event in Heidelberg

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This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 691546

20.07.2017

Thirty-three European SMEs gathered in Heidelberg’s Technologiepark this week for a compact and highly efficient PERMIDES Matchmaking Lunch. Biopharma, bioinformatics and IT companies from 12 European countries gave 1-min pitches introducing their company, core expertise and needs to attract the right partners for the 1:1-matchmaking part following the presentations.

The participants had a busy matchmaking agenda, and many of them continued their discussions for more than 1 hour after the end of the meeting. All in all, the event featured a total of 66 pre-booked matchmaking meetings complemented by active networking and discussions among the participants. “I was very impressed by the perfect organization of the PERMIDES Matchmaking Lunch Heidelberg 2017 as well as by the opportunity to meet so many highly qualified potential collaborators for our project,” said Lutz Kraushaar of Adiphea GmbH, Germany. The organizers of the event were also very pleased about the results of the event. “Based on the positive feedback, the energetic atmosphere and the engaged discussions we saw among the participants, we are very satisfied with this matchmaking meeting. We are sure that many of the discussions will lead to a joint application for PERMIDES funding and look forward to continuing the dialogue with the SMEs” concluded Jutta Heix, representing the PERMIDES partner Oslo Cancer Cluster. Kai Gräber, PERMIDES Project Manager for the Ci3 Cluster added: “It was very motivating to hear that the participants highly appreciated the unique partnering and funding opportunities PERMIDES offers, and we welcomed their suggestions for the next phase of the project. The success of the event is also due to the excellent collaboration with the local partners EIT Health Germany, Technologiepark Heidelberg, Heidelberg Startup Partners, the BioRN cluster as well as SAP’s Innowerft.”

www.permides.eu 


Grundwissen für Digitalisierung vermitteln: Erster „Digital Transfer Manager“-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Absolventen des Lehrgangs "Digital Transfer Manager". Foto: Business Upper Austria
Vordere Reihe - v.l.: Axel Aichenauer (Fronius International GmbH), Sanjay Urban (ARBÖ Servicebetriebs GmbH) und Gerald Franzl (Aico EDV-Beratung GmbH) Zweite Reihe - v.l.: Klaus Reisenberger (TRENCH Austria GmbH), Referent Andreas Sattlberger (procon Unternehmensberatung), Alexander Studentschnig (Kremsmüller Industrieanlagenbau KG) und Manfred Brunner (ekey biometric systems GmbH) Dritte Reihe - v.l.: Referent Dietmar Nedbal (FH OÖ Steyr), Markus Roth (creative BITS), Referent Patrick Brandtner (FH OÖ Steyr) und Markus Naglstrasser (Bitter GmbH) Foto: Business Upper Austria - honorarfrei

13.07.2017

Die ersten Teilnehmer des Lehrgangs „Digital Transfer Manager“ (DTM) erhielten letzte Woche ihre Abschlusszertifikate. Der Lehrgang wurde vom Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der Fachhochschule OÖ Steyr und der procon Unternehmensberatung GmbH durchgeführt und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes Oberösterreich. Oberösterreich setzt mit der Leitinitiative Digitalisierung auf ein Zukunftsthema, das unseren Wirtschaftsstandort zu einer der zehn bedeutendsten Wirtschaftsregionen Europas machen soll. „Der Lehrgang ‚Digital Transfer Manager‘ vermittelt Digitalisierungs-Grundwissen für Mitarbeiter/innen in allen Ebenen eines Unternehmens und veranschaulicht, wie Vorgänge im Unternehmen durch das Sammeln von Daten digital abgebildet werden können“, erklärt Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl: „Um Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Digitalisierungsgedanken in allen Betrieben zu verankern und bereits jetzt alle Beschäftigten an das Thema heranzuführen“

 

Der Lehrgang richtet sich an Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben wie etwa Geschäftsführer/innen und deren Assistent/innen, die im Betrieb weitreichende Aufgabenbereiche alleine bearbeiten und das Thema „Digitalisierung“ vorantreiben wollen. Als Zulieferer, vor allem in der Automobilindustrie, ist es von großer Bedeutung, den Wandel zeitgerecht zu vollziehen, um die Lieferstandards der Hersteller zu erfüllen und so konkurrenzfähig zu bleiben. „Um Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Digitalisierungsgedanken in allen Betrieben zu verankern und bereits jetzt alle Beschäftigten an das Thema heranzuführen“, so LH-Stv. Strugl.

 

DTM für Industrie und Klein- und Mittelbetriebe

Auch Großbetriebe wie Palfinger oder Miba nützen den Lehrgang für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Lehrgang „Digital Transfer Manager“ ist nur einer von vielen Bausteinen der Digitalisierungsoffensive des Landes OÖ. „Die Initiative soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen eines Unternehmens animieren, sich ein Grundwissen anzueignen, um den Wandel und die Modernisierung im Betrieb besser zu verstehen und Maßnahmen auch gut umsetzen zu können,“ unterstreicht Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, die Wichtigkeit, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen.

 

DTM auch als Inhouse-Lehrgang

Der Lehrgang Digital Transfer Manager wird ab Herbst wieder regelmäßig im Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clusters angeboten und richtet sich sowohl an Klein- und Mittelbetriebe als auch an Großunternehmen, die den Anschluss an das Digitalisierungszeitalter nicht verpassen wollen. Die Inhalte können – neben der externen Teilnahme an den Seminarblöcken – auch als Inhouse-Lehrgang gebucht werden. Der Vorteil ist, dass sich die Qualifizierung speziell an die Gegebenheiten im Betrieb anpasst und die Mitarbeiter/innen aller Abteilungen gemeinsam im Unternehmen unterrichtet werden. So ist gewährleistet, dass das Gelernte auf alle Abteilungen abgestimmt ist und sofort in der realen Umgebung gemeinsam mit den Referenten erarbeitet und angewendet werden kann.

 

Infos & Details

www.automobil-cluster.at/schwerpunkt-initiativen/qualifizierungsprogramm 


Von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Unternehmen: OÖ soll zur Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz werden

Vier Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V.l.: Dr. Burton Lee, Experte für Europäische Innovation und Entrepreneurship der Stanford-Universität, Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl, Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter, Lehrstuhl für Bioinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz, und Rektor Dr. Meinhard Lukas, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

26.06.2017

Ein Dialog mit Siri über das Wetter in den nächsten Tagen. Ein Stück weit in die Zukunft schauen, um den optimalen Zeitpunkt für den Austausch eines kritischen Teils in einer Produktionsmaschine zu finden. Zwei völlig unterschiedliche Situationen, die aber eines gemeinsam haben: sie basieren auf Künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI).

Dieses Anwendungsgebiet der Informatik wird neben dem Internet der Dinge, 3D-Druck und Virtual Reality auch von den Unternehmen als einer der Top-Technologietrends für die nächsten Jahre gesehen – und zwar über alle Branchen hinweg. Das zeigte eine Umfrage unter 3.700 Innovationsmanager/innen weltweit.1

„Für den Standort Oberösterreich ist es daher essenziell, sich gezielt mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen“, stellt LH-Stv. Dr. Michael Strugl fest. „Wir wollen aufbauend auf den bestehenden Stärken eine klare Strategie von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in den Unternehmen entwickeln.“ Ziel sei es, Oberösterreich zur international sichtbaren Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz zu machen.

Dafür wird in den nächsten Monaten eine KI-Strategie für Oberösterreich mit konkreten Handlungsfeldern entwickelt. Ein wichtiger Puzzlestein ist die Gründung des AI-Labs an der Johannes-Kepler-Universität, mit dem ein Zentrum für Deep Learning entsteht. Deep Learning bezeichnet die Anwendung künstlicher neuronaler Netze mit vielen Schichten (daher "tief") auf die Lösung komplexer Aufgabenstellungen durch Lernen aus Beispieldaten, z.B. in Sprach- und Bilderkennung. Deep Learning wird erst durch neuartige Lernverfahren, große Datenmengen ("Big Data") und die Verfügbarkeit hoher Rechenleistungen ermöglicht.

Daneben gibt es alleine an der JKU noch zahlreiche weitere Institute, die sich mit Teilaspekten der Künstlichen Intelligenz befassen. Dazu kommen

Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildet ein hochkarätig besetzter Workshop am 27. Juni, in Hagenberg. Unter der Leitung von Dr. Burton Lee diskutieren mehr als 70 Vertreter/innen aus der Forschung – darunter Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU – und aus Unternehmen über (künftige) Schwerpunkte in der Forschung und Anwendungen in der Wirtschaft. Organisiert wird der Workshop im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur KI-Strategie für Oberösterreich erfolgt in Alpbach. Denn auch beim oberösterreichischen Auftritt im Rahmen der Technologiegespräche des Forum Alpbach steht das Thema Künstliche Intelligenz im Vordergrund. Am 25. August findet in Alpbach ein Arbeitskreis unter dem Titel „Second Machine Age: Lernende Maschinen – Autonome Maschinen“ u.a. mit der Mathematikerin Dipl.-Ing.in Monika Kofler von Amazon und Dr. Burton Lee statt. Aus Oberösterreich werden Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Nessler vom Institut für Bioinformatik an der JKU sowie Dipl.-Ing. Christopher Lindinger, MAS (Forschungsleiter des Ars Electronica Future Lab) Vorträge halten. Details zum Programm: biz-up.at/alpbach

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage (pdf)

1 G. C. Kane, D. Palmer, A. N. Phillips, D. Kiron and N. Buckley, “Aligning the Organization for its Digital Future” MIT Sloan Management Review and Deloitte University Press, July 2016.


Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz sichert Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen

Drei Männer halten gemeinsam ein Schild und blicken in die Kamera.
V.l.: Gerhard Straßer (Landesgeschäftsführer AMS OÖ), Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

21.06.2017

Digitale Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu sichern. Mit dem neuen „Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz" soll nun der österreichweit erste Verbund geschaffen werden, der explizit digitale Aspekte in die berufliche Aus- und Weiterbildung bringt. Er richtet sich vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung" des Landes, die Oberösterreich fit für die digitale Zukunft machen soll.

Internet der Dinge, Industrie 4.0, Blended Learning, virtuelle Realität, Smart Grids, Ambient Assisted Living – die Digitalisierung verändert viele Lebensbereiche unserer Gesellschaft. In der Arbeitswelt bedeutet das, dass manche Jobs wegbrechen und neue Arbeitsplätze entstehen werden. Arbeitsanforderungen werden sich ebenso verändern, wie Arbeitsverhältnisse und -prozesse, sogar ganze Branchen.

„Es gilt daher, aktiv und vorausblickend auf die Herausforderungen zu reagieren.“
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl

Als Projekt in der Leitinitiative Digitalisierung verankert, richtet sich der Qualifizierungsverbund vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen, die gezielt die digitale Kompetenz ihrer Beschäftigten erweitern wollen. Gemeinsam arbeiten das Land OÖ, Business Upper Austria und das Arbeitsmarktservice OÖ daran, ein dauerhaftes Netzwerk zur digitalen Kompetenzvermittlung zu etablieren. Das Land OÖ leistet zudem im Qualifizierungsverbund einen finanziellen Beitrag zur bestehenden Qualifizierungsförderung für Beschäftigte des Arbeitsmarktservice OÖ.

Von Datenschutz bis Produktion
Die Themen sprechen beinahe alle Unternehmensbereich an und sind sehr breit gefächert: Informationssicherheit, Datenschutzgrundverordnung der EU, Das 1 x 1 des digitalen Außenauftritts, Digitalisierung im Personalbereich, Reifegradmodell Industrie 4.0, Digitaler Stress, Bildbearbeitung, Kundenorientierte Produktion etc. Die genauen Inhalte der Schulungen können die Unternehmen mitbestimmen.

Ein Blick in die Zukunft
Teil des Projektes ist auch eine „Kompetenzvorschau“ zum Thema digitale Geschäftsprozesse (z.B. Produktion, Vertrieb, Marketing, Organisation etc.), für deren Erstellung Unternehmen, Akteure der Arbeitsmarktpolitik und oberösterreichische Bildungsträger eng zusammenarbeiten werden. Dabei geht es um die Frage, welche Kompetenzanforderungen der digitale Wandel auch künftig an die Arbeitskräfte stellt und wie dafür frühzeitig zukunftsorientierte Lernangebote entwickelt werden können.

Digitalregion Oberösterreich
Als Querschnittsthema ist die Digitalisierung im strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm Innovatives OÖ 2020 fest verankert. Ein wichtiger Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu stärken, ist dabei die konsequente Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft.

Mit der Leitinitiative Digitalisierung soll Oberösterreich zur Digitalregion werden. „Der Qualifizierungsverbund ist eine zentrale Antwort auf zukünftige Herausforderungen der Digitalisierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, unterstreicht LH-Stv. Strugl. Die Umsetzung der Leitinitiative wird von Business Upper Austria koordiniert.

www.digitalregion.at/digitalskills

Download Information zur Pressekonferenz vom 21. Juni 2017 (pdf.)


Projekte mit einem Volumen von 2,5 Mio. Euro beantragt

Permides Logo..

06.06.2017

Zwei Monate nach Beginn der ersten Bewerbungsrunde konnte der IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ein positives Resümee ziehen: Das von der Europäischen Union im Horizon 2020 Rahmenprogramm geförderte Projekt PERMIDES stößt sowohl bei der Biopharma- als auch IT-Branche auf großes Interesse. Zum ersten Stichtag Mitte Mai lagen fast 50 Bewerbungen mit einem beantragten Fördervolumen von 2,5 Mio. Euro für Innovationsprojekte vor, an denen jeweils ein Biopharma-KMU sowie mindestens ein IT-KMU beteiligt sind. Daneben wurden bereits Beratungsgutscheine in Höhe von knapp 40.000 Euro und Reisegutscheine für ausgewählte Matchmaking-Veranstaltungen im Gesamtwert von an die 40.000 Euro ausgestellt.

PERMIDES zielt darauf ab, die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Biopharma-Bereich durch gemeinsame Innovationsprojekte mit IT-Unternehmen zu erhöhen. Ziel dieser Innovationsprojekte ist es, die Wertschöpfungsketten in der Biopharma-Branche mit Hilfe von IT-KMU zu digitalisieren. Je Biopharma-KMU können dabei bis zu 60.000 Euro an Förderung zur Verfügung gestellt werden. Je nach Projektbudget ergibt sich eine Förderquote von bis zu 100%, was insbesondere für KMU als ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Förderprogrammen angesehen wird.

Geförderte Beratungen als Impulsgeber
Ein weiterer Baustein sind Beratungsgutscheine in einer Höhe von bis zu 5.000 Euro je Gutschein. Biopharma-KMU, die Beratungsdienstleistungen durch IT-KMU benötigen, können bis zu 12.000 Euro an Förderung für verschiedene Beratungsdienstleistungen beantragen. Der Einreichungs- und Bewertungsprozess für diese Gutscheine ist – im Gegensatz zu den o.g. Innovationsprojekten – durchgängig und unterliegt aktuell keinen Einreichungsfristen. Auf diese Weise beträgt die durchschnittliche Zeit zwischen Einreichung und Förderzusage rund eine Woche. Die kurze Bearbeitungszeit und einfache Antragseinreichung sind auch hier Faktoren, die zum Gesamterfolg von PERMIDES beitragen. Weiterhin fließt ein Teil des Projektbudgets in Mentoring- und Coaching-Aktivitäten für KMU, die lokal von den teilnehmenden Clustern wie dem IT-Cluster von Business Upper Austria angeboten werden.

Das Projekt PERMIDES in Kürze

Acht Partner, darunter sechs führende Biopharma- und IT-Cluster aus Deutschland, Österreich und Norwegen, kooperieren im Projekt PERMIDES, um die Digitalisierung der Biopharma-Branche zu unterstützen. PERMIDES verfügt über ein Gesamtbudget in Höhe von 4,8 Millionen Euro und soll bis 31. August 2018 laufen. Anträge für Innovationsprojekte können ab sofort wieder eingereicht werden. Die nächste Einreichungsfrist ist am 31. August 2017. Anträge für Beratungs- und Reisegutscheine sind von diesen Fristen nicht betroffen und können durchgehend eingereicht werden.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

www.permides.eu 




ERFA Vertrieb beratungsintensiver Produkte

Über 18 Unternehmensvertreter nahmen am Kick-off teil.

19.05.2017

Am 18.Mai trafen sich namhafte Unternehmen aus dem IT- und Mechatronik-Cluster zum ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch in Vertriebsthemen.  

Während auf der einen Seite individuelle Softwarerprodukte verkauft werden und auf der anderen maschinenbauliche Anlagen oder Komponenten an den Kunden gebracht werden - die täglichen Herausforderungen im Hintergrund sind hier und dort die selben: gewachsene Prozesse, Recruiting-Probleme, der Sales-Funnel, Leadgenerierung, und und und...

 

Aufbauend auf das erfolgreiche Kick-off wird es hinkünftig eine gemeinsame Erfahrungsaustauschrunde - kurz ERFA - von IT- und Mechatronik-Cluster geben. Wenn auch Sie Interesse daran haben stehen ihnen Ing. DI(FH) Wolfgang Steiner oder Michael Lettner, MSc gerne zur Verfügung.

 

Als Mechatronik-Cluster helfen wir ihnen am Puls der Zeit zu bleiben. Besuchen sie unser Intensivtraining für Vertriebsleiter. 

>> Zum Lehrgang


Digitalisierung treibt Nachfrage nach Flächen in Perg

Rendering des geplanten dritten Bauteils. Foto: TZ Perg
Der neue Bauteil wird ab Inbetriebnahme bereits voll ausgelastet sein. Foto: TZ Perg

15.05.2017

Um rund 2,6 Mio. Euro wird im Technologiezentrum Perg ein neues Bürogebäude errichtet. 1.100 Quadratmeter stehen damit künftig zusätzlich zur Vermietung bereit. Bereits vor Inbetriebnahme, die noch heuer geplant ist, sind die Flächen voll vermietet. Wachstumstreiber ist dabei die Digitaliserung, wie sich an drei der vier neuen Mieter zeigt: Das Softwareunternehmen CADS aus Perg und SLM Solutions Group aus Deutschland, führender Anbieter im 3D-Druck mit Metall, ziehen mit ihren Joint Venture SLM Solutions Software ein, ebenso der IT-Dienstleister alliT aus Perg. Vierter neuer Mieter ist  der Lasertechnik-Spezialist ACSYS aus Deutschland, der unter anderem BMW Steyr zu seinen Kunden zählt.

Im Zuge der Erweiterung kommt es auch zu Änderungen in der Eigentümerstruktur des Technologiezentrums: Das Land OÖ, das bisher über die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Anteile am TZ gehalten hat, gibt diese an den Miteigentümer Raiffeisenbank Perg ab.

Data Center macht Standort attraktiv

Zentrale Infrastruktur am Standort ist das Data Center Perg, das im Jahr 2010 als ARGE von TZ Perg, it and tel und E-Werk Perk errichtet wurde. IT-Spezialisten versorgen vom Standort Perg aus mittlerweile Unternehmen in mehr als 50 Ländern, darunter internationale Leitbetriebe wie Habau oder Polytec.

Details zum Erweiterungsprojekt finden Sie hier in der Presseunterlage.


Umwelttechnik 4.0 – High-Tech-Lösungen für die Umwelt mittels Digitalisierung

Quelle: www.inaut.net
Quelle: www.inaut.net

25.04.2017

 Veranstaltung des Cleantech- und IT-Clusters am 21.04.2017, Business Upper Austria, Linz

360° 3D Laser, automatisiertes Containermanagement, Cloudanwendungen und digitale Altlastenerkundung – die Umwelttechnik 4.0 liefert schon jetzt High-Tech-Lösungen für das effiziente Umweltmanagement von Ressourcen und Energie. Bei der Kooperationsveranstaltung des Cleantech- und IT-Clusters am 21.04. zeigte die Branche die neuesten Innovationen.

Die Unternehmen blp GeoServices, Agrolab und X-Net präsentierten die Ergebnisse des CTC-Clusterkooperationsprojektes „TRIADAS“, mit dem Ziel den Workflow zwischen Unternehmen bei der Bodenprobenahme zu digitalisieren. Dabei konnte eine signifikante Zeitersparnis erreicht werden, Bodenkontaminationen können mit der neuen Lösung schneller und effizienter erkundet werden. INAUT Automation berichtete über optimierte Datenerhebung und –kontrolle für Umwelttechnologien und Industrieanlagen mit der Systemlösung „Invilution“ und der Automatisierungslösung „cloud automation“.

EP Laser-Scanning zeigte einen 360° 3D Laser zur genauen CAD-Modellierung von bestehenden Industriegebäuden und Anlagen in kürzester Zeit, um beispielsweise Umwelttechnik nachzurüsten. Shop2Win zeigte als Abschluss die Chancen der Elektronik in der Müllsammlung, speziell der Füllstandsmessung mittels Ultraschall, um das Entsorgungsmanagement zu optimieren. Bei der Veranstaltung zeigte sich, dass selbst in der jungen Branche der Umwelt- und Energietechnik innovative Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen entwickelt und nachgefragt werden, und das Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist!


Qualifizierungsstart zum "Digital Stress Manager"

Foto Fotolia_134511513_L_© Konstantin Hermann
Fotolia_134511513_L_© Konstantin Hermann

14.04.2017

 

Die sozialen Konsequenzen von technologischen Stressverhalten („Digitaler Stress“) sind den meisten Betriebe in ihrer gesamten Bandbreite nicht bewusst, obwohl ein immer größerer Teil der Belegschaft dieser „Kehrseite“ der Digitalisierung ausgesetzt ist.


 .

Folgende Unternehmen nutzen die erstmalige Möglichkeit, Mitarbeiter hinsichtlich digitaler bzw. technologischer Stressprävention qualifizieren und weiterbilden zu lassen:

AMS Oberösterreich Landesgeschäftsstelle
Audio Mobil Elektronik GmbH
BRP-ROTAX GmbH & Co KG
Kreisel Electric GmbH
Netural GmbH
Solvistas GmbH
TeamEcho GmbH
TTG Tourismus Technologie GmbH

In den auf die Teilnehmer/innen zugeschnittenen 5 ganztägigen Modulen soll die Akzeptanz für die Veränderungen durch den digitalen Wandel gewonnen und die Spannungen in der Mensch-Computer-Interaktion im organisationalen Kontext abgebaut werden. Es werden stresspräventive Maßnahmen erarbeitet und aufgezeigt, wie diese in den Firmenalltag integriert werden können.  

Das erste Modul startet im November 2017, wo die Teilnehmer bereits in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung eintauchen werden! Wir wünschen allen Teilnehmern einen spannenden Projektstart!


Oö. Firmen zu Besuch in der europäischen Hauptstadt der smarten Mobilität

Schriftzug "Start-up Garagen" auf grauem Garagentor
Foto: Business Upper Austria

03.04.2017

Auf der Suche nach strategischen und wirtschaftlichen Kooperationen für die digitale Zukunft des Landes waren 24 Unternehmensvertreter aus (Ober-)Österreich unter der Leitung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl von 28. bis 30. März 2017 auf einer Best-Practice-Studienreise in München. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche bei Microsoft und BMW. Gleichzeitig ging es aber auch darum, mehr über die neuesten Trends und Anforderungen zu erfahren, damit die heimische Zulieferindustrie darauf reagieren kann.

München wird weithin als die europäische Hauptstadt der smarten Mobilität gesehen. Hier haben internationale Großunternehmen aus der Automobilindustrie ihren Sitz und entwickeln gemeinsam mit innovativen Zulieferern und internationalen IT-Konzernen die Fahrzeuge und Mobilitätsservices der Zukunft.

Das AußenwirtschaftsCenter München lud gemeinsam mit der Initiative Connected Mobility des Automobil- und des IT-Clusters zu einer mehrtägigen Best-Practice-Studienreise nach München ein, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich über Innovationen entlang der automotiven Wertschöpfungskette zu informieren.

Treffen mit bayerischer Staatsministerin Ilse Aigner
Am Programm der Zukunftsreise stand neben Networking mit herausragenden bayerischen Unternehmen wie Microsoft, Dräxlmaier, BMW und OSRAM auch ein Zusammentreffen mit Ilse Aigner, der bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Die Veranstaltung wurde durch go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich, gefördert.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Pressegespräch-Unterlage.


IT- und Biopharma-Unternehmen erhalten für gemeinsame Projekte bis zu 60.000 Euro Förderung

Permides Logo

23.03.2017

Zusammenarbeiten, um Krebs zu behandeln: IT-Unternehmen, die Kooperationsprojekte im Bereich der personalisierten Medizin mit kleinen und mittleren Biopharma-Unternehmen durchführen wollen, sind auf der Plattform www.permides.eu an der richtigen Adresse. Ab sofort können hier geeignete Kooperationspartner gefunden und Projekte eingereicht werden. Ziel ist es, die europaweite Zusammenarbeit in der Krebsforschung zu fördern.

Die Entwicklung der Plattform wurde von der EU-Kommission durch die Förderung des Projekts PERMIDES im Programm Horizon 2020 unterstützt. Zudem werden insgesamt drei Millionen Euro in Form von Vouchers zur Verfügung gestellt. Diese kommen den kleinen und mittleren Biopharma- und IT-Unternehmen in ihrer Zusammenarbeit zugute. Ziel der Plattform ist es, IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche mit Fokus auf Onkologie zu fördern. Österreichische IT-Unternehmen werden auf ihrem Weg zum Kooperationsprojekt durch den IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur begleitet.

Wie können KMU profitieren?
Neben Gutscheinen für IT-Beratungsleistungen und individuelle IT-Lösungen (sogenannte Innovationsleistungen) können sich KMUs auch für Reise-Vouchers bewerben. Damit soll es KMUs leichter fallen, an Kooperationsveranstaltungen und Workshops des Projektes PERMIDES teilzunehmen.

Aktuell nutzen bereits einige oberösterreichische IT-Unternehmen die Unterstützung, um am 25. April zur Messe Connecting Healthcare IT (conhIT) nach Berlin zu fahren.

Was bietet PERMIDES?
Gerade im Bereich der personalisierten Medizin – und damit auch bei der Auswertung von großen Mengen an Gesundheitsdaten – wachsen IT- und Biopharma-Branche zusammen. Um solche gewinnbringenden Kooperationen zu fördern, wurde 2016 das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) ins Leben gerufen. Acht Partner aus Deutschland, Österreich und Norwegen sind unter Federführung des CyberForum e.V. (Karlsruhe) am Projekt beteiligt.

Biopharma-Unternehmen, die gemeinsam mit IT-Unternehmen neue technologiebasierte Geschäftsmodelle entwickeln wollen oder bestehende Wertschöpfungsprozesse digitalisieren möchten, können im Rahmen des Förderprojekts von Innovationsgutscheinen profitieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

Über den IT-Cluster

Für IT-Unternehmer, die in Oberösterreich aktiv werden wollen, ist der IT-Cluster der Ansprechpartner mit dem entscheidenden Branchen-Know-how. Denn er ist das größte IT-Kooperationsnetzwerk Österreichs und gilt national und international als zentrale Anlaufstelle für Fragen der Digitalisierung. www.ITcluster.at 

www.permides.eu  


Mit neuem Förderprogramm Digital Starter die Chancen der Digitalisierung nutzen

Frau mit Brille sieht von ihr aus gesehen nach links oben zu einer grafisch dargestellten Rakete. Links oben der Schriftzug: OÖ Digital 2025. Rechts unten der Schriftzug: Digital Starter
Bild: WKO OÖ

21.03.2017

Kunden als Co-Designer, Online- Assistenzsysteme, durchgängig digitale Geschäftsprozesse, die Kraft sozialer Medien – Beispiele die zeigen, dass die digitale Veränderung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und die sich bietenden Chancen nutzen. Um noch mehr Unternehmen zu motivieren und in Projekten zu unterstützen, haben Land und WKO Oberösterreich das neue Förderprogramm Digital Starter ins Leben gerufen.

Inhalte des Programms
Unter Anwendung von am Markt bereits verfügbarer Technologien werden gemeinsam mit spezialisierten Beratern und IT-Dienstleistern neue vernetzte Lösungen in folgenden Bereichen konzipiert und umgesetzt:

  • Höhere Effizienz durch digital durchgängig gestaltete interne und externe Geschäftsprozesse
  • Neue Art von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen durch Nutzung digitaler Technologien
  • Verbesserte Kundenbeziehung und Kenntnis des Marktes

Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen, die aktive Mitglieder der WKO Oberösterreich sind

Ausschreibungszeitpunkt: 1. April – 15. Mai 2017

Fördergeber: Land und WKO Oberösterreich

Die Details zum Förderprogramm finden Sie auf www.wko.at/ooe/digitalstarter  


Autonomes Fahren im Ennshafen - Erste Umsetzungsschritte des Projektes „DigiTrans“

v.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Wolfgang Komatz, Cluster-Manager des Automobil-Clusters, vor dem autonom fahrenden Traktor, mit dem heute im Ennshafen zum ersten Mal im Rahmen des Projektes „DigiTrans“ Testfahrten zum autonomen Fahr
v.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Wolfgang Komatz, Cluster-Manager des Automobil-Clusters, vor dem autonom fahrenden Traktor, mit dem heute im Ennshafen zum ersten Mal im Rahmen des Projektes „DigiTrans“ Testfahrten zum autonomen Fahren unternommen worden sind. Fotocredits: Land OÖ/Sabrina Liedl

16.03.2017

Im oberösterreichischen Ennshafen findet heute, 15. März, eine erste Präsentation von Ergebnissen des Projektes DigiTrans, das der Automobil-Cluster der Business Upper Austria Ende 2015 ins Leben gerufen hat, statt. Der Ennshafen ist DigiTrans-Projektpartner und unterstützt das Projekt als Infrastruktur Hub für autonomes Fahren in der Güterlogistik. „Durch DigiTrans und die Schaffung einer realen Testumgebung für autonomes Fahren kann Oberösterreich seine Vorreiterrolle am Technologiesektor weiter ausbauen“, betont dazu Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Zur Veranschaulichung wird heute im Ennshafen – einem zukünftigen Testgelände für Anwendungen im Projekt DigiTrans – in Zusammenarbeit mit der AIT - Austrian Institute of Technology GmbH auch eine Testfahrt mit einem autonom fahrenden Fahrzeug durchgeführt. Diese Vorführung soll einen ersten Ausblick auf die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung geben.

„Die Digitalisierung wird uns in den kommenden Jahren nicht nur in den Wirtschafts- und Produktionsbetrieben begleiten sondern auch auf den Straßen. Autonomes Fahren ist technisch bereits möglich, die Abstimmung mit der Infrastruktur, Übergabeszenarien und Anwendungen in der Logistik sind wichtige Eckpfeiler dieser Technologie, um mit international agierenden Unternehmen, die die Digitalisierung bereits vorantreiben, zusammenarbeiten zu können. Mit DigiTrans können oberösterreichische Unternehmen diese Szenarien in Zukunft in der Realität erproben und ihre Entwicklungen testen und anpassen. Das ist für den Standort ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Güterverkehrs, den wir anderen Regionen bereits voraus sind“, so Wirtschafts-Landesrat Strugl weiters zur großen Bedeutung des Projektes DigiTrans für den Standort Oberösterreich. 

Autoindustrie fordert Innovationen – Automobil-Cluster setzt Akzente mit der Initiative Connected Mobility
Gerade in der Automobilindustrie ändern sich derzeit die verlangten und angebotenen Technologien rasant. Das Thema Vernetzung von Fahrzeugen bringt Unternehmen aus den Bereichen Kommunikation, IT und Automobilindustrie zusammen. Eine Abstimmung der Branchen untereinander ist besonders wichtig, um rasch geeignete Lösungen für die neuen Anforderungen des vernetzten Fahrens zu entwickeln. Nicht nur für die Autoindustrie, sondern auch für den wachsenden IT-Bereich Oberösterreichs ist das Projekt DigiTrans, das aus der Initiative Connected Mobility (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters heraus entwickelt wurde, eine wichtige Testumgebung.

Die Initiative "Connected Mobility - Die smarte Zukunft" (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters OÖ wurde gegründet, um die Mobilität der Zukunft auf smarte Art und Weise zu gestalten. Im Vordergrund stehen die Verknüpfung und Zusammenarbeit der automotiven und IT-Branche, um durch die Digitalisierung bestehender Produkte für den Kunden neue Services und Dienstleistungen zu schaffen - dadurch ergeben sich auch Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Das Ziel ist, neue Technologien zu entwickeln, die Österreich voranbringen und hier ein neues Stärkefeld der Wirtschaft entstehen zu lassen.

DigiTrans – Projektfakten
Im Rahmen der "Initiative Connected Mobility" (ICM) wird im Projekt DigiTrans der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluierungsstruktur für Automatisiertes Fahren in Österreich sondiert. Für Oberösterreich bietet das Projekt eine große Chance, im Wettbewerb mit anderen Regionen einen Vorteil zu erarbeiten. Das Projekt DigiTrans fokussiert dabei auf

  • die Sondierung von Bedarf und Anwendungsfällen mit Einsatz von Nutz- und Sonderfahrzeugen,
  • den Einsatz automatisierter Fahrzeuge im Bereich von Logistik-Hubs: z.B. Ennshafen, Betriebsgelände
  • die gemeinsame Infrastrukturnutzung von Testumgebungen für autonomes Fahren (Testregion Österreich-Nord, weitere nationale und internationale, z.B.: Autobahnabschnitt auf der A9 in Bayern, Großraum Karlsruhe in Deutschland, Göteborg in Schweden, Steiermark).

Erklärte Ziele von DigiTrans sind die Durchführung von Bedarfsanalysen in den Bereichen Logistik- und Fahrzeugtechnologie unter Einbeziehung von Stakeholdern zur zielorientierten Weiterentwicklung der Anwendungsfälle, sowie die Betrachtung der erforderlichen Rahmenbedingungen zur Konzeption einer Testumgebung für autonomes Fahren. Die Sondierung DigiTrans leistet damit die Vorarbeit, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Testumgebung zu ermöglichen und die österreichische Kompetenz im Mobilitätsbereich weiter auszubauen.

Bis Ende Mai 2017 laufen Vorbereitungen für spätere Errichtung einer Testregion
Bis Ende Mai 2017 werden noch Daten und Fakten für die spätere Errichtung einer Testregion als Reallabor zusammengetragen. Am Projekt beteiligen sich 17 Unternehmen und Institutionen, die rund um das Kernkonsortium Automobil-Cluster, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, LOGISTIKUM Steyr, IESTA Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V. zusammenarbeiten und wichtigen Input liefern, wie z.B. Industrie-Logistik-Linz GmbH, ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft, Ennshafen OÖ GmbH, Flughafen Linz GesmbH, MAN Truck & Bus Österreich AG, Rosenbauer International AG u.a.

LT1-Beitrag:


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


IT SUMMIT 2017 – Wie reale und virtuelle Welten verschwimmen

Pamminger (GF Business Upper Austria), Roth (UBIT WKOÖ), Eidenberger, Salomon (Beiratssprecher IT-Cluster) und LR Strugl © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
Podiumsdiskussion zur Digitalisierung in Oberösterreich - v.l.: Werner Pamminger (GF Business Upper Austria), Markus Roth (UBIT WKOÖ), Moderatorin Elisabeth Eidenberger, Willibald Salomon (Beiratssprecher IT-Cluster) und Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
Die Referent/innen des IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
Die Referent/innen des IT SUMMIT – v.l.: 1. Reihe: Manfred Litzelbauer (Energie AG OÖ Telekom), Silvia Miksch (TU Wien), Willibald Salomon (Beiratssprecher IT-Cluster) 2. Reihe: Robert Stubenrauch (IT-Cluster), Markus Burböck (HOFER), Thomas Pflügl (ENGEL) 3. Reihe: Jan Radanitsch (Smarter Ecommerce), Philipp Nagele (Wikitude) und Werner Kurschl (FH OÖ Campus Hagenberg) © Business Upper Austria - Hartwig Zögl

09.03.2017

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Die Leitinitiative Digitalisierung ist Oberösterreichs Antwort auf die Herausforderungen der neuen digitalen Ära“

Unter dem Motto „Gemma digital – Neue Wirklichkeit. Neue Wirkung.“ diskutierten rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik beim IT SUMMIT die neuen Wirklichkeiten der digitalen Ära. Mit dieser Jahrestagung im Power Tower der Energie AG in Linz brachte der IT-Cluster (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria einmal mehr digitale Vordenker und erfolgreiche Umsetzer aus der Region zusammen.

„Die Digitalisierung wird nicht nur die Industrie verändern. Neue Geschäftsmodelle werden auch neue Gefahren mit sich bringen. Mit der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ wird es daher eine Bündelung der Kompetenzen zur Informationssicherheit geben. Ziel ist es, Oberösterreich in diesem Bereich zur führenden Region in Europa zu machen“, betonte Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl im Rahmen einer Talkrunde. Zusammen mit Willibald Salomon (Beiratssprecher des IT-Cluster), Markus Roth (Obmann UBIT WKOÖ) sowie Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) diskutierte er dabei über den Stellenwert des Themas Digitalisierung für Oberösterreich.

Mixed Reality gab den Ton an

Weniger die aktuellen Gefahren als die neuen Wirklichkeiten und ihre Wirkungen waren das Thema von Keynote-Sprecher Philipp Nagele von Wikitude. Er gab spannende Einblicke in aktuelle Anwendungsmöglichkeiten von Mixed Reality, die z.B. das Einrichten der eigenen vier Wände vereinfachen können. Mixed Reality bildet die realen Wirklichkeiten ab und ergänzt sie um digitale Informationen. So bleiben beispielsweise die Zimmerwände erhalten, digitale Inhalte wie Möbelstücke oder Pflanzen ergänzen oder überdecken sie. Ein weiteres Beispiel ist die 3D-Darstellung von Produktkatalogen auf dem Smartphone, das so Kaufentscheidungen leichter macht. Eines war allen Referenten klar: In Zukunft werden die Grenzen der Offline- und der Onlinewelt noch stärker verschwimmen. Nicht nur für die Industrie, die heute schon viele Anwendungsfelder im Bereich der Wartung hat. Das Unsichtbare wird auch für den Privatmenschen immer sichtbarer werden.

Link zur Bildergalerie sowie zu den Präsentationen finden Sie unter www.IT-SUMMIT.at 

IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl

Workshop zur Entwicklung digitaler Kooperationen in der Medizintechnik bei Tecan Austria

Workshop Innovation Day
Im interaktiven Workshop arbeiteten die TeilnehmerInnen an Lösungen zu den digitalen Agenden von Tecan Austria. © Business Upper Austria
Firmenbesichtigung
Die Teilnehmerinnen besichtigten mit Ing. Mag. (FH) Claudia Zoff (Geschäftsführerin Tecan Austria) das Unternehmen Tecan Austria © Business Upper Austria

02.02.2017

Am 2. Februar startete das neue interaktive Workshop-Format „Innovation Day: creating ideas – Unternehmen“ der Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit der Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH (ITG). Rund 50 TeilnehmerInnen erhielten einen exklusiven Einblick in die digitalen Agenden des Unternehmens Tecan Austria GmbH. Gemeinsam wurde an den aktuellen Fallbeispielen von Tecan gearbeitet. Zudem wurden Lösungsideen zusammengetragen und mögliche neue Kooperationen identifiziert.

Nach dem erfolgreichen Kick-Off-Event der Initiative Digital MedTech (IDM) im Oktober 2016 startete der erste interaktive Workshop zum Themenschwerpunkt MedTech.IT. Das Salzburger MedTech-Unternehmen Tecan Austria GmbH, Tochtergesellschaft der weltweit tätigen Tecan Group AG, lud in seine Räumlichkeiten ein und stellte seine Herausforderungen am Weg zur Digitalisierung in der Medizintechnik zur Diskussion.
Im interaktiven Workshop arbeiteten insgesamt 46 TeilnehmerInnen aus Forschung und Industrie an den drei Themenfeldern: Prozesskontrolle in der Produktion, Remote Control in der Labordiagnostik und Algorithmen in der Zellanalyse.

Veranstaltungsformat mit Mehrwert
Die Vorteile solch eines Event-Formates liegen auf der Hand: vorhandene Problemstellungen lassen sich gemeinsam besser lösen bzw. können durch einen geänderten Blickwinkel ganz neue Ideen entstehen, die unter der Initiative Digital MedTech (IDM) zusammengeführt, bearbeitet und umgesetzt werden.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at

Über die Initiative Digital MedTech (IDM)
Mit der Initiative „Digital MedTech (IDM)“ haben sich der Medizintechnik- und des IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen, Medizintechnik- und IT-Unternehmen zu vernetzen, damit neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Die Initiative Digital MedTech begleitet ihre Partnerunternehmen auf deren Weg zum digitalen Medizinprodukt. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Identifikation von Anwendungsbereichen der „Digital MedTech“-Themen auf interne Unternehmensprozesse.
www.digital-medtech.at


>> Die gesamte Presseaussendung als PDF zum Download

Begrüßung Innovation Day
DI (FH) Andreas Wögerer, Projektmanager Medizintechnik-Cluster & Initiative Digital MedTech begrüßte zum ersten "Innovation Day: creating ideas - Unternehmen" © Business Upper Austria
Begrüßung ITG
Auch Bernhard Lehofer, ITG - Innovationsservice für Salzburg, begrüßte als Kooperationspartner die Teilnehmerinnen. © Business Upper Austria
Gruppenfoto der Organisatoren
Die Organisatoren: Bernhard Lehofer (Leitung Standortentwicklung ITG), Andreas Wögerer (Projektmanager MTC), Claudia Zoff (Geschäftsführerin Tecan Austria), Dietmar Fischerlehner (Abteilungsleiter F&E Tecan Austria), Michael Lettner (Projektmanager ITC) © Business Upper Austria
Firmenbesichtigung
Firmenbesichtigung bei Tecan Austria GmbH. © Business Upper Austria

ICM Plenumsmeeting bei KTM - Digitalisierung der Mobilität für immer mehr Unternehmen ein Businesszweig

„Digitalisierung und neue Mobilität“ standen im Mittelpunkt des 5. Plenumsmeetings der ICM bei KTM in Mattighofen. Auch der Motorradhersteller hat sich dem Thema Digitalisierung verschrieben. Bild: KTM
„Digitalisierung und neue Mobilität“ standen im Mittelpunkt des 5. Plenumsmeetings der ICM bei KTM in Mattighofen. Auch der Motorradhersteller hat sich dem Thema Digitalisierung verschrieben. Bild: KTM

01.02.2017

Dass KTM Industries erst kürzlich einen fulminanten Bilanzbericht vorlegen konnte, mag auch an der Innovationskraft und der intensiven Beschäftigung des Unternehmens mit Zukunftsthemen liegen. Als Gastgeber für das 5. Plenumsmeeting der Initiative Connected Mobility des Automobil- und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gewährte KTM kürzlich einen Einblick in seine Digitalisierungspläne.

30 Teilnehmer aus 23 oberösterreichischen Unternehmen besuchten das bereits fünfte Plenumsmeeting der Initiative Connected Mobility (ICM).

Bei einem Rundgang durch das KTM Werk in Mattighofen konnten die Gäste unter anderem ein innovatives Motorrad-Dashboard der neuen Generation besichtigen. Dieses ermöglicht das Hören von Musik und das Annehmen von Anrufen über den Helm.

Ziel der regelmäßigen Treffen österreichischer Unternehmen im Rahmen der ICM ist das gemeinsame Vorantreiben von Technologien für vernetztes Fahren. Teilnehmer der ICM kommen aus den Bereichen Automobilindustrie, IT und Infrastruktur. Firmen wie Continental, Palfinger, Liebherr, Rosenbauer, KTM, Risc Software, Arbö oder ASFINAG u.a. sind seit 2015 Partner der ICM und arbeiten gemeinsam in unterschiedlichen Arbeitsgruppen an Lösungen für die digitalisierte Mobilität der Zukunft. Experten-Input lieferten beim vergangenen Plenumsmeeting neben KTM zum Thema „Connectivity und Digitalisierungsstrategie“ auch die Partner Kapsch TrafficCom AG und die T-SYSTEMS Austria GesmbH zu den Themen „Standardisierung der Vehicle2x-Kommunikation“.

Aus der ICM Plattform entwickeln sich immer wieder Kooperationen zwischen Firmen aus den Bereichen automotive und IT. Die ICM ist auch verantwortlich für das kürzlich vom Bund bewilligte Förderprojekt DigiTrans, das derzeit eine Testregion für autonomes Fahren in Oberösterreich sondiert.

 

Download Presseaussendung (.docx)


Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


Handwerksbetrieb aus OÖ entwickelte digitalen Rollmeter

Mann vermisst Wand mit digitalem Rollmeter, welches die Vermessungen (Linien) auf die Wand projeziert
Der Prototyp des digitalen Rollmeters im Testeinsatz. Foto: Fa. Mayr

09.01.2017

Die Übertragung von handschriftlichen Skizzen in eine Planungssoftware ist eine große Fehlerquelle. Abhilfe schafft nun die Entwicklung der beiden Unternehmer Christian Mayr und Walter Schweiger aus Wartberg an der Krems: ein digitaler Rollmeter, mit dem Maße auf Knopfdruck ins Planungsprogramm CAD und alle weiterführenden Programme übernommen werden.

Begonnen hat alles vor rund drei Jahren: Nachdem Christian Mayr den elterlichen Fliesenlegerbetrieb in Wartberg übernommen hatte, durchleuchtete er systematisch alle Prozessschritte seines Unternehmens. Dabei fiel ihm auf, dass die Übertragung von handschriftlich aufgenommenen Skizzen in die Planungssoftware eine sehr große Fehlerquelle war. Im Gespräch mit Walter Schweiger, einem befreundeten Tischler, stellte sich heraus, dass dieser mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

Am Anfang stand ein innovatives Messsystem
Rasch entwickelten die beiden eine Vision: einen digitalen Rollmeter, mit dem die Maße auf Knopfdruck ins CAD und alle weiterführenden Programme übernommen werden sollten. Gedacht, getan: Zunächst entwickelten sie ein patentiertes Messsystem und reichten die Idee auch beim regionalen Ideenwettbewerb „business pro austria“ des Technologiezentrums Kirchdorf ein, den sie prompt gewannen.

Vom Förderprojekt zum fertigen Produkt
Mit Unterstützung des Technologiezentrums Kirchdorf und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entstand aus der Idee ein Förderprojekt und mittlerweile eine komplexe Hard- und Softwarelösung, mit der nicht mehr nur Maße mittels Bluetooth übertragen werden, sondern die auch das gesamte Angebots- und Bestellwesen sowie die Fertigung umfasst. Auch jeweils branchenspezifische Aufgaben (z.B. Fugenteilungen, Kantengestaltung, Aufmaß etc.) werden automatisiert erledigt.

Der nächste Prozessschritt, nämlich die Vollautomatisierung des Zuschnitts und der Lagerhaltung, steht übrigens bereits vor der Tür.


PERMIDES 2. Europäischer Workshop @Universität Wien

20.12.2016

OncoTyrol - Center of Personalized Cancer Medicine organisierte gemeinsam mit dem IT-Cluster der Business Upper Austria den zweiten europäischen Workshop für das H2020 Projekt PERMIDES am 15.12.2016 an der Universität Wien.

Mehr als 30 Teilnehmer aus der Biopharma, Bioinformatik, MedTech und IT Branche diskutierten die Innovationsbarrieren und Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Digital Health und personalisierte Medizin.
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Ecker vom Department of Pharmaceutical Chemistry der Universität Wien und Sharon D. Bryant von Inte:Ligand Softwareentwicklungs GmbH hielten inspirierende Vorträge zur Digitalisierung im Life Sciences und Gesundheitsbereich.
Im zweiten Teil des Workshops wurden in moderierten Gruppen die Biopharma-Herausforderungen priorisiert, die durch IT-Lösungen und automatisierte Prozesse gelöst werden sollen. Aus diesem Workshop konnten wertvolle Erkenntnisse für den ersten Call für Innovationsprojekte im März 2017 gewonnen werden. Zusätzlich hatten die Teilnehmer die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Ideenfindung bezüglich möglicher Kooperationen.

Momentan entwickelt das PERMIDES Team eine online Plattform, auf der Life Sciences und IT-Unternehmen potentielle Partner finden können, um sich gemeinsam für Innovations-Voucher zu bewerben. Mehr Informationen finden Sie auf www.permides.eu.

Ansprechpartner: Wolfgang Traunmüller (Business Upper Austria) und Simon Schnaiter (Oncotyrol)


Neue oö. Initiative treibt Digitalisierung in der Medizintechnik voran

Eröffnungs.Talk
V.l. Im Eröffnungstalk sprachen Willibald Salomon (CGM Clinical Österreich), Michael Farthofer (CCS Akatech) und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl mit Andreas Wögerer (MTC) über die digitalisierte Medizintechnik. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
Keynote Roland Rott
Roland Rott mit seinem Vortrag zu „how GE is driving the transformation“ © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
TeilnehmerInnen und Kooperationspartner tauschten sich intensiv aus. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
Die IDM wurde beim Kick-Off vorgestellt. V.l.n.r. Christian Altmann, Andreas Wögerer, Nora Mack, Robert Stubenrauch, Michael Lettner - IDM-Team der Business Upper Austria. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder

14.10.2016

Bei der Auftaktveranstaltung „DIGITAL MEDTECH – be inspired!“ am 13. Oktober im Ars Electronica Center in Linz stellten der Medizintechnik- und IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erstmals die Initiative Digital MedTech (IDM) vor. Die Initiative vernetzt Medizintechnik- und IT-Unternehmen, um neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in der Medizintechnik zu schaffen. Konkret werden Unternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt unterstützt.

Bei der Veranstaltung sprachen Pioniere auf dem Gebiet der digitalen Medizintechnik- und IT-Experten aus Österreich über die immensen Chancen und Möglichkeiten von Digitalisierung in der Medizintechnik. 

Im Eröffnungstalk sprachen Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher Medizintechnik-Cluster) und Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher IT-Cluster) über die Wichtigkeit der Interdisziplinarität - der Vernetzung von IT- und Medizintechnik-Unternehmen, um die Medizintechnik in Oberösterreich weiterzuentwickeln.

Anschließend präsentierten die Projektmanager Andreas Wögerer (Medizintechnik-Cluster) und Michael Lettner (IT-Cluster) die Initiative Digital MedTech mit den Aktivitäten für das Jahr 2017. Die Initiative startet am 2. Februar 2017 mit einem Workshop zur Ideen- und Kooperationsfindung unter dem Titel „Innovation Day – creating ideas“. Im Mai geht es mit Partnerunternehmen auf eine 2-Tages-Reise nach Erlangen. Geplant sind eine Besichtigung von Siemens Healthcare und ein gemeinsamer Workshop mit dem Medical Valley EMN e.V.

Nach dem zweiten Innovation Day am Kepler Universitätsklinikum im Juni, startet die Initiative am 21. September 2017 erstmals exklusive Expertensprechstunden zum Thema „Digitalisierung in der Medizintechnik“. Vier IT- und Medizintechnik-Experten stehen etablierten Unternehmen, Start-ups und Ein- bzw. Umsteigern in die digitalisierte Medizintechnik je eine Stunde fachlich für Fragen zur Verfügung Die DIGITAL MEDTECH, die größte Fachveranstaltung der Initiative, findet als Jahreshighlight am 30. November 2017 statt.

Revolution in der Medizintechnik bahnt sich an
Die Experten Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher MTC), Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher ITC), Roland Rott (General Manager Women´s Health Ultrasound & IT, GE Healthcare), Stefan Sauermann (Studiengangsleitung Biomedical Engineering Services, FH Technikum Wien), Christoph Bauchinger (CIO Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) und Stephan Famler (Technikkoordinator Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) demonstrierten, mit welchen rasanten Schritten wir uns auf die digitalisierte Medizintechnik zubewegen. Roland Rott betonte, dass sich eine Revolution in der Medizintechnik anbahnt. Verantwortlich für eine digitalisierte Medizintechnik sind unter anderem sinkende Budgets, ein Generationenwechsel und die vorhandene moderne Technologie. In der Medizintechnik ergeben sich somit große Chancen für Neueinsteiger und massive Kompetenzerweiterungen für etablierte Medizintechnik-Unternehmen.

Die digitalisierte Zukunft der Bildgebung bestaunen
In drei Best Practice Beispielen präsentierten Medizintechnik- und IT-Unternehmen sowie Institutionen neue Chancen und disruptive Ansätze am Medizintechnik-Markt. Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) und Klaus Engel (Principal Key Expert Visualization, Siemens Healthcare) stellten unter dem Titel „Medical Imaging goes to the Movies – the Future of Visualization“ die Revolution in der Bildgebung in der Medizintechnik und die daraus ungeahnten Möglichkeiten für Mediziner und Patienten vor. „Cinematic Rendering“ nennt sich die neu entwickelte Software von Siemens Healthcare mit der medizinische Bilddaten aus CT und MRT fotorealistisch dreidimensional visualisiert werden. Die Software ist bald auf dem Medizintechnik-Markt und soll zukünftig bessere Diagnosen ermöglichen, die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten erleichtern und beispielsweise Chirurgen bei der Einschätzung von Distanzen und Größenverhältnissen unterstützen.

Prof. Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) nutzt die neue Software bereits in der Praxis und hält seine Basisanatomie-Vorlesungen für Studenten bereits im Deep Space. Die Visualisierungen von Franz Fellner und Klaus Engel waren anschließend für alle TeilnehmerInnen im Deep Space 8K des AEC zu bestaunen.


Über die Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- & IT-Clusters
Mit der Initiative „Digital MedTech (IDM)“ haben sich der Medizintechnik-Cluster (MTC) und der IT-Cluster (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen, Medizintechnik- und IT-Unternehmen zu vernetzen, damit neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Die Initiative Digital MedTech begleitet seine Partnerunternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Planung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen.
www.digital-medtech.at

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt & Nähere Informationen
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

>> Die gesamte Presseaussendung als PDF zum Download


Der ITC freut sich auf die Kooperation mit dem VÖSI

Vösi Logo

11.10.2016

Der ITC und der Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI) arbeiten zukünftig zusammen.

Die Basis für die Kooperation mit dem IT-Cluster Oberösterreich (ITC) sind die sich überschneidenden Interessen im Hinblick auf die Förderung und Vernetzung der IT- und Softwarebranche in Österreich. Dazu Peter Lieber, Präsident des VÖSI: „Wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit ITC einen wichtigen Meinungsbildner in Oberösterreich in unser Netzwerk integrieren zu können. Die Partnerschaft mit ITC bot sich schon durch den gemeinsamen Aufgabenbereich im Hinblick auf die Förderung und Vernetzung der IT- und Softwarebranche in Österreich an.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für die Anliegen und den Nutzen der IT- und Softwarebranche in Österreich zu verstärken. Die Mitglieder der beiden Organisationen sind wichtige Partner beim Übergang in das Digitale Zeitalter, der gerade erst begonnen hat. Eine starke, kommunikative und gesellschaftlich integrierte IT- und Softwarebranche ist eine wichtige Basis, um die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung bewältigen zu können.“

Der Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI) ist eine unabhängige österreichische Plattform mit dem Ziel, die österreichische Softwarebranche national und international zu stärken, Rahmenbedingungen für nachhaltige wirtschaftliche Erfolge zu schaffen und den gesellschaftlichen Diskurs zu Software zu fördern.

www.voesi.or.at  


1. Partner Day des IT-Clusters

angeregte Gespräche beim ITC Partner Day 2016
angeregte Gespräche beim ITC Partner Day

10.10.2016

Der ITC hatte am 03. Oktober zum Mostbauern eingeladen und viele Partner fanden den Weg zum Frellerhof in Mauthausen.

In gediegen/rustikaler Atmosphäre wurden die Partner kurz über die neuesten Aktivitäten des ITC informiert. Aber wirklich nur kurz, damit noch genug Zeit für das „World Café“ blieb, in dem drei aktuelle Themen von den Partner intensiv diskutiert wurden. Damit war es dann aber auch schon wieder vorbei mit der Arbeit, die kabarettistische Einlage von Mario Sacher zeigte dann den anwesenden IT-lern humoristisch den Spiegel vor. Der Abschluss bildete eine tolle Jause mit ausgewählten Spezialitäten aus der Region. Und so saßen die Partner im angeregten Gespräch bis fast Mitternacht zusammen und netzwerkten fleißig.  

„Im Namen der Firma Softsolution möchte ich für den gelungenen 1. Partner Day Abend gratulieren! Informativ, spannend und viele interessante Personen!“ so das Feedback von Christian Platzer, Business Development Manager bei Softsolution GmbH aus St. Florian. Über die Rückmeldung freuen wir uns natürlich sehr. Das werden wir sehr gerne wiederholen!

Fotos vom ITC Partner Day 2016
Fotos vom ITC Partner Day 2016
Fotos vom ITC Partner Day 2016
Fotos vom ITC Partner Day 2016
Fotos vom ITC Partner Day 2016

20-Punkte-Plan für die digitale Zukunft Oberösterreichs

V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, EU-Kommissar Günther H. Oettinger und Landeshauptmann Dr.  Josef Pühringer
V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, EU-Kommissar Günther H. Oettinger und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer; Foto: Land OÖ/ Heinz Kraml

13.09.2016

Beschäftigung, Wertschöpfung, Patentaktivitäten – zahlreiche Indikatoren weisen schon jetzt darauf hin, welch tiefgreifenden Wandel die digitale Transformation der Wirtschaft und der Gesellschaft mit sich bringt. Für einen traditionell starken Produktionsstandort wie Oberösterreich gilt ganz besonders: Die Informationstechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes.

Schon jetzt entwickelt sich Oberösterreichs Wirtschaft dynamisch, was die Digitalisierung betrifft. Zwischen 2008 und 2013 ist die Wertschöpfung im Bereich Information & Kommunikation in Oberösterreich jedes Jahr um durchschnittlich 7,3 Prozent gewachsen – fast dreimal so stark wie im gesamtösterreichischen Schnitt (2,5 %). Auch die Beschäftigung zeigt ähnliche Tendenzen: Von 2011 bis 2013 stieg sie in der Wirtschaftsklasse „Information und Kommunikation“ um 7,8 Prozent.

 

Zwar kann Österreich insgesamt im aktuellsten Report der Europäischen Kommission einen im Vergleich der europäischen Länder überdurchschnittlichen Trend vorweisen und zählt erstmals zu den Top-Regionen, doch um die Chancen der Digitalisierung über alle Sektoren hinweg nutzen zu können, braucht es gezielte Maßnahmen. Diese sind für unser Bundesland in der „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes OÖ formuliert, deren Umsetzung von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria koordiniert wird.

 

Schwerpunkte IT-Sicherheit und Fachkräfte:
Einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass der Standort OÖ aus der digitalen Transformation gestärkt hervorgeht, ist die Qualifikation der Mitarbeiter/innen. Hier gilt es, nicht nur auf die Uni-/FH-Absolventen zu schauen, sondern auch auf HTL-Abgänger aus den Bereichen Elektronik, elektronische Datenverarbeitung, IT. Bei Letzteren zeigt sich, dass die Zahl der Absolventen in diesen Fachbereichen sinkt – und zwar um 4,9 Prozent jährlich in den von 2005/06 bis 2013/14.

 

Den 20-Punkte-Plan im Detail finden Sie hier.


„Smarte Mobilität: Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren von bundesländerübergreifendem Förder-Call“

v.l.: DI Dr. Andreas Pichler, Geschäftsführer PROFACTOR GmbH, LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Foto: Land OÖ/Pichler
v.l.: DI Dr. Andreas Pichler, Geschäftsführer PROFACTOR GmbH, LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Foto: Land OÖ/Pichler

12.07.2016

Oberösterreich und Steiermark stellen gemeinsam 3,5 Mio. Euro für Smarte Mobilität zur Verfügung. Sieben Projekte aus dem Bereich Smarte Mobilität fördern die Bundesländer OÖ und Steiermark gemeinsam, um ihren Stärkefeldern Automotive und Mobilität weiteren Schwung zu verleihen. An allen Entwicklungsvorhaben sind jeweils steirische und oberösterreichische Partner beteiligt. Dazu gehören die TU Graz, die FH OÖ, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen der beiden Länder sowie elf Unternehmen.

„Smarte Mobilität war der erste bundesländerübergreifende Förder-Call. Die Projekte zeigen, dass die Kooperation Wirtschaft – Forschung über Ländergrenzen hinweg gefragt und effizient ist“, betonen Forschungslandesrat LH-Stv. Thomas Stelzer und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl.

 

Gefördert wird insgesamt mit einer Summe von rund 3,5 Millionen Euro aus den Ressorts Wirtschaft und Forschung beider Bundesländer, wobei Oberösterreich 1,9 Mio. Euro beiträgt. Abgewickelt wurde der Förder-Call von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Auftrag der beiden Bundesländer. Insgesamt gab es 42 Einreichungen. Sieben wurden von einer internationalen Jury positiv evaluiert und erreichen damit auch internationale Standards.

Hier finden Sie die gesamte Unterlage mit allen Details.


Förderupdate

Förderupdate_Symbolbild_Pixabay_unsplash
Pixabay, unsplash

09.06.2016

Wir beschäftigen uns täglich mit den Inhalten der Ausschreibungen regionaler, nationaler und europäischer Förderprogramme.

Einmal im Monat fassen wir für Sie alle aktuellen und relevanten Details in unserem Förderupdate zusammen.

Hier können Sie sich für die monatliche Zusendung des Förderupdates anmelden.


Industrie 4.0 und Digitalisierung – Neue Herausforderungen für die gesamte IKT-Branche in den Bereichen Informationssicherheit, Breitbandinfrastruktur und IKT-Fachkräfte

Foto von FH-Prof. DI Robert Kolmhofer
Gastkommentar von FH-Prof. DI Robert Kolmhofer, FH OÖ Studienbetriebs GmbH, Departmentleiter Sichere Informationssysteme

23.05.2016

Die Schlagwörter „Industrie 4.0“ und „Digitalisierung“ sind allgegenwärtig und auch in den Aktivitäten des IT-Clusters, sei es im Positionspapier zur Digitalregion Oberösterreich, in diversen Arbeitsgruppen oder in den ITC-Beiratsagenden, wiederzufinden. Durch die „elektronische“ Vernetzung von Forschung & Entwicklung, Produktionsplanung, Produktionsanlagen (inklusive Internet of Things), Logistik und Kunden, ergeben sich neue Herausforderungen hinsichtlich leistungsfähiger regionaler und überregionaler Breitband-Netzwerkinfrastruktur, im Bereich Informationssicherheit und in der Ausbildung, nicht nur von IT-Fachkräften.

Breitbandinfrastruktur
Gerade eine leistungsfähige Breitband-Netzwerkinfrastruktur ist heute nicht mehr wegzudenken, doch die zur Verfügung stehenden Anschlussqualitäten lassen zu wünschen übrig. Zwar hat OÖ vor 10 Jahren einen massiven Breitband-Infrastruktur Vorsprung durch den Aufbau des Glasfaser-Backbones quer durch alle Gemeinden innegehabt, dieser ist jedoch in den letzten Jahren verloren gegangen. Während in anderen Bundesländern (Tirol, NÖ) und vor allem in verschiedenen EU-Regionen konsequent an einer Ablöse der auf Kupfer basierenden Kabeltechnologien (ADSL, xDSL) gearbeitet wird, wurde in OÖ wenig getan. Auch die lokalen Förderungen in OÖ (das FTTH-KMU Programm ist besonders lobenswert hervorzuheben) lösen nicht das Problem der fehlenden, flächendeckenden überregionalen Breitbandinfrastruktur. Da hilft auch die Breitbandmilliarde aus Wien, von der ca. 170 Mio. nach OÖ kommen, nicht viel, wenn alleine in OÖ ca. 1,3 Mrd. für den Fiber-Ausbau benötigt würden. Es stellt sich die Frage, ob es unter dem Aspekt einer Zukunftsinvestition aus standortpolitischer Sicht nicht längst an der Zeit wäre, nicht nur Industrie 4.0/Digitalisierung zu fordern, sondern diese auch durch eine leistungsfähige Breitband-Netzwerkinfrastruktur, die auch in Gebieten errichtet wird, wo es sich „vorerst nicht rechnet“, zu ermöglichen.

Informationssicherheit
Durch die Vernetzung aller Bereiche der Wirtschaft und Kunden ergibt sich vermehrt die Diskussion um die Themen Datenschutz und Informationssicherheit. Aus Expertensicht umgesetzt wird jedoch viel zu wenig, nur wenn etwas passiert, wird Hals über Kopf Aktionismus betrieben. Dabei könnte präventiv vieles abgewendet werden, würden nur die etablierten Best-Practice-Ansätze zur Erhöhung der Informationssicherheit (und gemeint sind Datenschutzmaßnahmen, technische IT-Security-Maßnahmen, Mitarbeiter-Awareness-Programme, …) und im Einzelfall auch sinnvolle Informationssicherheits-Zertifizierungen in den Unternehmen umgesetzt werden. Denn betroffen sind alle: vom KMU bis zum Großkonzern und natürlich auch MitarbeiterInnen und Privatpersonen, nicht nur was Informationssicherheitsvorfälle angeht, sondern auch, was die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen betrifft. Vor allem die IT-Abteilungen wissen über die Bedrohungen nur allzu gut Bescheid und kämpfen nach bestem Wissen und Gewissen für eine Verbesserung der Informationssicherheit. Aber ohne Verständnis in den Geschäftsführungen stehen die IT-Fachleute vor einer praktisch unlösbaren Aufgabe: Keine Ressourcen und vor allem keine Unterstützung und/oder Verständnis des Managements machen es unmöglich, quer über alle Bereiche eines Unternehmens Prozesse zu durchleuchten, von Informationsverarbeitungssystemen abhängige kritische Geschäftsprozesse zu ermitteln und adäquate Informationssicherheitsmaßnahmen zu treffen. Wie das geht, wissen wir Informationssicherheitsexperten schon lange, auch bei uns an der FH in Hagenberg bilden wir seit dem Jahr 2000 InformationssicherheitsexpertInnen aus, auch berufsbegleitend für die Wirtschaft.

IKT-Fachkräfte
Womit sich auch der dritte und meiner Meinung nach wichtigste Aspekt, der der IT-qualifizierten MitarbeiterInnen, ergibt: Ohne gut ausgebildete (IT-)Fachkräfte kommen wir nicht weiter – das ist selbstredend. Dabei haben wir gerade in OÖ ein breites Ausbildungsangebot (Fachschulen, HTLs, FH und Uni), wo hochqualitative IT-Ausbildung betrieben wird. Doch es gibt nicht nur Informatiker als AbsolventInnen, sondern ein Großteil der jungen SchülerInnen/StudentInnen – unsere zukünftigen Arbeitskräfte - haben keine adäquate Informatikausbildung. Sicher, niemand muss ein IT-Spezialist nach der Matura sein und Web-Seiten selbst programmieren können, da aber die Informationstechnologie als Alltagswerkzeug omnipräsent ist, sollte beginnend vom Kindesalter an (und da sollte selbst der Kindergarten nicht tabu sein), eine konstante und lebenslange Ausbildung im kompetenten und sicheren Umgang mit Informationstechnologie gewährleistet werden. Weil die jungen Leute aber immer weniger Interesse an technischen Ausbildungen haben (auch die Informatik leidet darunter), wird sich das Problem nicht von selbst lösen, sondern eine solide IT-Ausbildung gehört im gesamten Bildungssystem etabliert und Altes, Verstaubtes reduziert oder beseitigt. Einziger Lichtblick für die IT-Branche sind da möglicherweise (wie auch in anderen Branchen) gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland und da die Standardsprache in der IT sowieso Englisch ist, gibt es eigentlich auch keine Sprachbarriere. Ob das aber der richtige Weg ist, um die IT-Ausbildungsdefizite unserer eigenen SchülerInnen zu kompensieren, ist fraglich. Wenn wir seit längerer Zeit von Seiten des IT-Clusters (siehe z.B. in unserem Positionspapier) in den Bereichen Breitband, Informationssicherheit und Ausbildung grundlegende Ideen und Forderungen präsentieren und auch ausreichend Experten und wenige Expertinnen (selbstkritisch muss ich fragen, wo sind eigentlich die Frauen im IT-Cluster?) in OÖ haben, wird es, wie so oft, ohne beherzigte politische Richtungsentscheidungen und Mut zu Änderungen keine Änderungen geben. Egal, ob es die letzte oder allerletzte Chance ist. Aufgrund der rasanten Entwicklungen im I4.0 und Digitalisierungsbereich könnte der Zug für uns bald nicht ab-, sondern vorbeigefahren sein.


OÖ Förderprogramm: InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU

Foto von DI Johann Hennerbichler, Innovationsmanager PA Systems
DI Johann Hennerbichler, BSc, Innovationsmanager, PA Systems

22.03.2016

Das von der Business Upper Austria abgewickelte InnovationsassistentInnen-Programm des Landes OÖ erleichtert es kleinen und mittelständischen Unternehmen Innovationsprojekte erfolgreich durchzuführen. Oft haben kleinere Unternehmen zündende Ideen, können diese aber nicht umsetzen, weil ihnen finanzielle und personelle Ressourcen und das nötige Know-how dazu fehlen. Gerade hier greift das Förderprogramm, indem JungakademikerInnen = InnovationsassistentInnen (kurz: IA) gezielt für diesen Bereich im Unternehmen eingesetzt werden.

Gefördert werden die Personalkosten der IA während der 2-jährigen Projektdauer. Begleitet werden die Projekte von externen Coaches, die als fachliche und persönliche Stütze für die IA fungieren. Eine stetige Weiterbildung wird den IA während der Förderzeit mit ausgewählten Seminaren ermöglicht.

Die Inhalte dieser Seminare sind speziell für die Tätigkeiten als IA abgestimmt und sollen u.a. auch Techniken zeigen, wie Innovationen erfolgreich entwickelt und eingeführt werden. Insgesamt gibt es drei Grundmodule und sechs Zusatzmodule. Bei den Grundmodulen, welche verpflichtend zu absolvieren sind, werden folgende Inhalte durchgenommen: „Teambildung und Konfliktmanagement“, „Innovationsprojekte managen“ und „Open Innovation in KMU“. Bei den freiwilligen Zusatzmodulen werden z. B. folgende Themen behandelt: „Laterales Führen + Moderation“, „Die Kraft der Begeisterung“ und „Verhandeln Intensiv“. 

PA Systems wurde für das Förderprogramm ausgewählt, weil wir eine sehr vielversprechende Idee haben und diese intensiv vermarkten möchten. Wir möchten kleineren Betrieben ein komplettes Rechenzentrum kompakt in einem geschlossenen Serverrack zur Verfügung stellen. Damit befindet sich die gesamte Elektroverteilung, Klimatisierung, Überwachung und optional auch der Brandschutz auf kleinstem Raum. Die Firma PA Systems verfügt seit über 50 Jahren über eine ausgesprochen hohe Kompetenz für die Sicherheit von technischer Infrastruktur. Wir realisieren modernste Rechenzentren jeder Größenordnung nach internationalen Normen und Richtlinien.

Mehr Informationen finden Sie unter www.innovationsassistent.at und www.allinfrabox.at


Effizient Netzwerken mit dem Business Speeddating am IT SUMMIT

Foto B2B Meetings

17.03.2016

Am 6. April geht der IT SUMMIT in die nächste Runde. Legen Sie schon im Vorfeld fest, mit wem Sie sich bei der Veranstaltung unterhalten wollen. Nutzen Sie bereits ab 10.00 Uhr die Gelegenheit, sich mit Teilnehmern aus OÖ und dem europäischen Ausland zu unterhalten.

Einfach online anmelden und die gewünschten Gesprächspartner für 20-minütige B2B-Meetings buchen. Nie war Netzwerken einfacher. Kostenlos für Teilnehmer des IT SUMMIT.

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Arbeitsgruppe Software-Qualität (AG.IT-Q) traf sich am SCCH

Logo ITC
Logo SCCH

23.02.2016

Am 10. Februar fand der erste Erfahrungsaustausch der Arbeitsgruppe „Software-Qualität“ zum Thema Testen in Hagenberg statt. 14 Teilnehmer folgten der Einladung. Im Impulsvortrag zeigte Rudolf Ramler das Potential von automatischer Testfallgenerierung und dessen praktischen Einsatz. Im Anschluss wurde über die Erfahrungen und Einsatz von Testverfahren der Teilnehmer diskutiert.

Impulsvortrag Automatisierung der Testautomatisierung
Im Impulsvortrag zeigte Herr Ramler vom SCCH die Entwicklung des Testens von immer komplexerer Software die in immer kürzeren Zyklen am Markt kommt. Beginnend vom „Systematischen Testen“ über erste Automatisierung von GUI Tests und Frameworks zum automatisierten „Unit-Testen“ geht die aktuelle Entwicklung in Richtung „Modell basiertem Testen“ bzw. Testfallgenerierung. Diese Entwicklung hilft dabei den erforderlichen hohen Testaufwand weitestgehend zu automatisieren und bei gleicher oder sogar besserer Qualität weniger Kosten zu verursachen.

Regelmäßige Treffen zum Thema Software-Qualität
Die Arbeitsgruppe Software-Qualität ist eine Expertenrunde, in der 3 - 4 mal jährlich Erfahrungen zu selbst bestimmten Themen im breiten Feld "Qualität im Software-Lifecycle" ausgetauscht werden. Aus den unterschiedlichen Zugängen und Sichtweisen von Software-Herstellern und -Anwendern gewinnen wir wertvolles Know-how. Daraus entsteht praktisches Wissen über Potenzial und Einsatz von aktuellen Verfahren und Werkzeugen zur Verbesserung der Qualität von IT-Lösungen. Best-Practice Beispiele aus der Runde der Teilnehmer werden sichtbar gemacht und diskutiert. Dienstleister ergänzen die Runde in maßvoller Weise.

Themenpool

  • Methoden der Software-Entwicklung und praktische Erfahrungen dazu 
  • Projektplanung und Steuerungsstrukturen 
  • Aspekte der Qualität von IT/Software-Produkten und deren Beziehung zu den Methoden 
  • übergreifende Aspekte zwischen Auftraggeber und Entwicklerteam, ggf. in unternehmensübergreifenden Projektteams 
  • Requirements Engineering 
  • IT-Security als Qualitätsaspekt, verankert im System-Design 
  • rechtliche Aspekte (Projektauftrag, Gewährleistung u.a.)

Zielgruppe

  • Hersteller von Software-Produkten und Individuallösungen
  • Auftraggeber und Anwender von IT-Projekten in allen Branchen (CIO, IT in der Produktion etc.) 
  • Dienstleister aus relevanten Bereichen von IT-Entwicklung und -Qualitätsmanagement 
  • Experten aus Wissenschaft/Forschung/Lehre im Bereich Software-Engineering


Das nächste Treffen ist für Anfang Juni geplant, Gastgeber wird HC Solutions sein.
Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe finden Sie unter www.ITcluster.at/ag.it-q

 


Forum Maschinenbau 2016

Forum Maschinenbau 2016
Forum Maschinenbau 2016 - Quo vadis iter?, 28. Jänner 2016 in Hagenberg

15.12.2015

Forum Maschinenbau 2016 - 28. Jänner 2016 im amsec Impuls in Hagenberg

 

Produktion.Organisation.Geschäftsmodelle - Quo vadis iter?

Gerade in den Bereichen der Produktion, Organisation und der Geschäftsmodelle gibt es verschiedene Wege ans Ziel. Die vielfältige Ausprägung der Unternehmen in Österreich ermöglicht es nicht, ein Konzept und ein Lösungsweg universell zu entwickeln. Vielmehr bedarf es maßgeschneiderte Lösungen. Ob es intelligente Vernetzung auf Maschinenebene ist, die die Produktion flexibler und wandlungsfähiger gestaltet oder die technischen Innovationen, die Einsparungspotential liefern, hängt vom Bedarf des Unternehmens ab.

Auch die Organisation muss sich auf die zukünftigen Veränderungen einstellen und nicht zu vergessen ist ein passendes Geschäftsmodell im Einklang mit den Entwicklungen aufzubauen. Mit dem diesjährigen Forum Maschinenbau erhalten Sie einen Einblick in mögliche Lösungswege und Denkanstöße in den drei Bereichen Produktion, Organisation und Geschäftsmodelle. Das Forum zeigt mögliche Wege zum Ziel auf.

 

>> Nähere Infos zum Forum Maschinenbau, 28. Jänner 2016 in Hagenberg

    

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Mobiles Arbeiten um jeden Preis

Foto Markus Hufnagl, MBA
Markus Hufnagl, MBA
Logo oxaion..

25.11.2015

Gastkommentar von Markus Hufnagl, Geschäftsführer der oxaion gmbh und Beirat des IT-Clusters:

 

Nach dem Motto "Wo ein Markt, da ein Käufer" drängen aktuell Mobilitätslösungen für sämtliche betriebswirtschaftliche Bereiche auf den Markt. Und tatsächlich, das Interesse der Unternehmen an diesen Möglichkeiten ist durchaus berechtigt. Dennoch stellt das reiche Angebot oftmals den eigentlichen Sinn und Zweck einer solchen Anschaffung in den Hintergrund. Obwohl mit den praktischen Handgeräten heutzutage vieles möglich ist, sollten die Anschaffungs- und Bereitstellungskosten stets in einem klaren Verhältnis zum Nutzen stehen.

Wer postuliert, dass der mobile Anspruch eines Unternehmens bei 100 Prozent liegen muss? Es ist die Frage nach dem Mehrwert, die im Vorfeld geklärt werden sollte: Welche Bereiche lassen sich mittels einer mobilen Lösung zielführend optimieren? Und wo übersteigen die Kosten den Nutzen?

Mobilität hat nur dort eine absolute Berechtigung, wo sie Prozesse schneller und schlanker macht. Es ist wenig sinnvoll, Fertigungsmitarbeiter mit Tablets auszustatten, wenn die Fertigungsaufträge ohnehin via Shopfloor (das Werkstattsteuerungssystem hat eine Verbindung zur ERP-Ebene) bis an die Maschine gelangen. Andererseits gibt es mit Lager sowie Vertrieb und After-Sales-Service eine Vielzahl Bereiche, in denen ERP-Apps gewinnbringend eingesetzt werden können.

Der Vertrieb erhält mobile Auskünfte zu Kunden direkt auf das Smartphone, die Servicemitarbeiter erfassen bzw. melden ihre Aufträge vor Ort und bei der Warenannahme wird neue Ware direkt nach dem Entladen per Barcode-Scanner ans ERP rückgemeldet – das alles sind typische Szenarien, bei denen Unternehmen Zeit und somit Kosten einsparen können. Gerade bei den klassischen Prozessen muss eine schnelle Umsetzung möglich sein. Noch bestimmen Individualprogrammierungen den Markt, deren Einführung oft viel zu viel Zeit beansprucht. ERP-Anbieter müssen hier einen Schritt weitergehen: Die Kunden benötigen standardisierte Apps die schnell eingeführt sind, wenig Kosten verursachen und einen hohen Nutzen erzielen.

oxaion hat bereits den richtigen Kurs eingeschlagen. Mit Usability, Connectivity und Mobility sind die innovativen Schwerpunkte der nächsten Jahre klar definiert.

Hintergrund:
oxaion zählt zu den führenden Anbietern betriebswirtschaftlicher Komplettsoftware für den Mittelstand. Jahrzehntelange Branchenerfahrung zeichnet das Unternehmen darüber hinaus als kompetenten Beratungspartner aus. In den Programmen der oxaion ag stecken mehr als 35 Jahre Entwicklungserfahrung. Mit ihrer Software richtet sich die oxaion ag an mittelständische Unternehmen in Industrie und Großhandel. Neben den klassischen ERP-Modulen wie Warenwirtschaft, Rechnungswesen, Vertrieb und Produktion decken die Lösungen eine Vielzahl weiterer Themen ab, wie beispielsweise ein voll integriertes Projekt- und Servicemanagement bis hin zu einem integrierten CRM-System (IRM). Die Software steht in zahlreichen Sprach- und Länderversionen zur Verfügung.

www.oxaion.at


Kick-off der AG.IT-Q

Konzentrierte Arbeitsatmosphäre beim Kick-off..
Konzentrierte Arbeitsatmosphäre beim Kick-off

24.11.2015

Beim Kick-off der AG.IT-Q, der neuen "Arbeitsgruppe Softwarequalität" des IT-Clusters tauschten sich mehr als 20 Experten und Praktiker des Software Engineering über ihre brennenden Themen in diesem Bereich aus.

Nach einem Impulsvortrag von Dr. Richard Messnarz (ISC Graz/Dublin) über integrierte Qualitätssicherung wählte die Gruppe ihr Wunschthema für das erste Arbeitstreffen: Testen. Knapp danach folgten Themen wie Tools, Software-Architektur und Requirements Engineering.

Das erste reguläre Arbeitstreffen der AG.IT-Q ist für Februar 2016 vorgesehen. Bei unverbindlichem Interesse senden Sie eine Mail an robert.stubenrauch@biz-up.at.


Connected Mobility: Initiative österreichischer Unternehmen formiert sich in Linz

Foto Eventteilnehmer
Mehr als 50 Unternehmen besuchten das erste Plenumsmeeting der Initiative „Connected Mobility – die smarte Zukunft“ Bild: Automobil-Cluster

15.09.2015

Die Initiative „Connected Mobility“ (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria wurde gegründet, um die Mobilität der Zukunft auf smarte Art und Weise zu gestalten. „Die Verknüpfung der Branchen ist längst überfällig“, meint Automobil-Cluster-Manager Wolfgang Komatz. „Es genügt nicht mehr, nur über die Sinnhaftigkeit einer Zusammenarbeit zu informieren. Mit der Gründung von ICM sind wir nun in das nächste Level der aktiven Zusammenarbeit eingetreten. Jetzt geht es daran, neue Technologien zu entwickeln, die Österreich voranbringen und die hier ein neues Stärkefeld der Wirtschaft entstehen lassen.“

Auch der Manager des IT-Clusters, Robert Stubenrauch sieht die großen Chancen im Start der aktiven Arbeit: „Die Initiative kann sich über einen sehr gelungenen Auftakt freuen. Mit 50 Unternehmen haben wir die kritische Masse für ein erfolgreiches Arbeiten erreicht. Die Interessenslagen sind heterogen aber ergänzend, weshalb ich sehr zuversichtlich bin, dass sich daraus viele Kooperationen ergeben können. Die ersten Workshops des heutigen Tages verliefen bereits sehr kreativ und vielversprechend.“

Google sieht gute Chancen für die Region
Google sieht in einem Zusammenschluss der beiden Kompetenzfelder neue Perspektiven. Mario Berger, Head of Mid Market der Google Austria GmbH war Referent und Teilnehmer beim ICM-Plenumsmeeting und möchte den Weltkonzern Google in die Entwicklungen mit einbringen: „Die Initiative Connected Mobility ist äußerst spannend, weil sie auf so viele verschiedene Ansätze eingeht. Da Oberösterreich auf beiden Gebieten (IT und automotive) sehr innovativ ist, kann das Land mit diesem Zusammenschluss zu einem wichtigen Motor der Wirtschaft werden. Der Austausch unterschiedlicher Firmen bringt neue Impulse von vielen Seiten. Den Part von Google innerhalb von ICM sehe ich vor allem in der Unterstützung von innovativen Unternehmen mit unseren bestehenden Technologien, um neue Innovationen entstehen zu lassen. Aber nicht nur unsere Unterstützung und Förderung ist hier wichtig. Für Google ist die Initiative ein gutes Feedback und ein Monitor der Entwicklungen, die wir mit Interesse mitverfolgen und mitgestalten möchten.“

Viele Ideen, aber fehlende Strukturen
Ein vergleichsweise kleines, aber nicht weniger innovatives Unternehmen ist Andata aus Hallein. Geschäftsführer Andreas Kuhn hofft auf Kooperationsprojekte, die innerhalb der teilnehmenden Firmen entstehen können. „Die Durchmischung der ICM-Teilnehmer – Produzenten, Lieferanten, Entwickler – macht aus dem Ganzen eine lebendige Gruppe, die durch die vielen Möglichkeiten sicher mehr Ideen generieren kann. Die Herausforderung wird aber sein, die vielen Ideen, die es ja zum Teil schon gibt, in ausgereifte, abgesicherte Strukturen zu fassen. Dafür erhoffe ich mir Lösungen aus der ICM.“

Palfinger erkennt große Chancen im Netzwerk
Der Kranhersteller Palfinger hat vor ca. einem Jahr in seinem Betrieb eine Digitalisierungsoffensive gestartet. Ausgehend vom Kundendienst wollte man mit modernen Technologien weg vom Offline- hin zum Onlinebetrieb kommen. Henrik Binggl, Head of Software Developmant der Palfinger AG kam mit Ideen aber auch mit Erwartungen nach Hörsching: „In unserem Unternehmen sind enorm viele Daten vorhanden, die in allen Abteilungen tagtäglich generiert werden. Wir sind nun dabei, diese Daten durch die Implementierung von digitalen Modellen für uns und unsere Kunden und Lieferanten so nutzbar zu machen, dass daraus ein Mehrwert für alle entstehen kann. In der Initiative „Connected Mobility“ hoffen wir, Ansätze dafür zu finden und von den besten Ideen zu profitieren. Wir wollen uns mit unseren Erfahrungen auch aktiv in dieses Netzwerk einbringen und hoffen auf die Einbindung in attraktive Projektinitiativen.“

Vorträge von Google, Austrian Airlines Safety Office, Software Competence Center Hagenberg, Austrian Institute of Technology sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ablenkung im Fahrzeug durch HMI (Human-Machine-Interface) brachten den Input für die Workshops, in denen die Firmen bereits aktiv zu arbeiten begannen.

Pressemeldung




IT-Cluster stellt Positionspapier vor: Digitalregion Oberösterreich

Foto Salomon, Strugl, Stubenrauch
v.l.: Willibald SALOMON, Geschäftsführer Systema Human Information Systems in Steyr und Beiratssprecher IT-Cluster von Business Upper Austria, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael STRUGL und DI Dr. Robert STUBENRAUCH, Manager IT-Cluster. Foto: Land OÖ / Kauder

25.08.2015

Zehn Punkte um die Stärke Oberösterreichs in den digitalen Bereichen auszubauen und bewusst zu machen.

In einer Pressekonferenz stellten der oö Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, der Beiratssprecher des IT-Clusters Willibald Salomon und Robert Stubenrauch, der Manager des IT-Clusters, ein Positionspapier vor.

Mit Verweis auf das außerordentlich hohe Wachstum der IT-Branche in Oberösterreich sagte Strugl seine Unterstützung für das Zehn-Punkte-Programm zu, das der Beirat des IT-Clusters ausgearbeitet hat. Insbesondere will man in Hinkunft den Digitalisierungsgrad des Landes anhand eines Index messen. Weiters soll mit der Marke "Digitalregion Oberösterreich" das Bewusstsein für das Land als attraktives Umfeld für Studierende, Fachkräfte und Unternehmer im digitalen Umfeld gehoben werden.

Details zur Pressekonferenz >>

Positionspapier Digitalregion Oberösterreich >>