ams.group wächst zweistellig

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07.02.2018

Jahresumsatz klettert um 13 Prozent / Geschäft mit Eigenlizenzen boomt / Langjähriger Personalausbau hält an: 8,5 Prozent mehr Mitarbeiter / Studie: Kundenzufriedenheit legt im Jahresvergleich deutlich zu.

Die ams.group hat ihren langjährigen Wachstumsweg weiter fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Gruppenumsatz um 13,1 Prozent auf 23,7 Mio. Euro. Davon entfielen 19,0 Mio. Euro auf den deutschen Markt – ein Plus von 13,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gruppenweit nahmen die Umsätze der Beratungsleistungen um 11,1 Prozent zu. Gleichzeitig legte der Verkauf eigener Softwareprodukte sogar um 56 Prozent zu. Neben der deutschen ams.Solution AG ist die ams.group mit Landesgesellschaften in Österreich und in der Schweiz vertreten.

Bei den Tochterunternehmen führte die im Jahr 2014 übernommene Wegasoft das Feld an und erzielte ein Umsatzplus von 15,2 Prozent. Sowohl Wegasoft als auch die ebenfalls zur ams.group gehörende ABS Systemberatung sind weiter­hin mit eigenen ERP-Produkten am Markt. Mit den Produktfamilien ams.erp, ABS und WEGA.erp bietet die ams.group ein flexibles Lösungsportfolio, das für alle Unternehmen der Investitionsgüterindustrie die zu ihrer Betriebsgröße und Entwicklungsstufe passende Business-Software bereithält. Dass das ausdif­ferenzierte ERP-Angebot im Markt ankommt, zeigt auch die aktuelle Kunden­zufriedenheitsstudie von ams. Hier verzeichneten alle untersuchten Parameter eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr.

Kernergebnisse der Kundenzufriedenheitsstudie
Die jährliche Kundenzufriedenheitsstudie fußt auf einer Anwenderbefragung, die das Düsseldorfer Beratungsunternehmen ef+p Ende 2017 durchgeführt hat. Der aussage­kräftigste Einzelindikator ist die Weiterempfehlungsrate. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr um weitere sechs Punkte auf über 80 Prozent an. Bei der Frage, ob die mit der Einführung von ams.erp gesteckten Ziele und Erwartungen erfüllt wurden, gab es ebenfalls eine deutliche Steigerung. Mehr als drei Viertel der befragten Kunden bejahten dies. In der Beurteilung der kundenbezogenen Unternehmensbereiche von ams entwickelten sich die Beratung und der Vertrieb besonders gut. Hier stieg die Zustimmungsrate gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Prozent. Zudem lieferte die Kundenzufriedenheitsstudie eine Rangliste der am stärksten interessierenden Beratungsthemen: Organisationsentwicklung, Projektmanagement und Geschäfts­prozessoptimierung liegen an der Spitze dieses Rankings. Mit Innovationsprojekten in den Bereichen Industrie 4.0 und Big Data greift ams das Votum der Kunden auf. Hierbei adressiert das Innovationsmanagement die Anwendungsfelder Produktion und Wartung gleichermaßen.

Personal- und Organisationsentwicklung
Ende 2017 beschäftigte die ams.group insgesamt 190 Mitarbeiter. Übers Jahr gesehen entsprach dies einem Zuwachs von 8,5 Prozent. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren lagen die Schwerpunkte des Personalausbaus in den Bereichen Beratung und Produktentwicklung. Ganz wichtig dabei: Angesichts des sich weiter zuspitzenden Fachkräftemangels freute sich das Personalwesen über den erneuten Anstieg der Rückkehrerquote auf 27 Prozent. Konkret bringt die Quote damit zum Ausdruck, dass es sich bei jeder vierten Einstellung des Jahres 2017 um einen Mitarbeiter handelte, der zuvor schon einmal bei ams beschäftigt war. Parallel dazu konnte sich ams auch auf dem Gebiet der Mitarbeiterbindung verbessern. Wie bereits in den Vorjahren stieg, trotz der Personalexpansion über die vergangenen Jahre, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit weiter an und liegt inzwischen bei über sieben Jahren.

„2018 werden wir den Personalausbau mit derselben Geschwindigkeit fortsetzen“, sagt Personal- und Finanzvorstand Simone Schiffgens, die seit Anfang 2017 auch den Bereich Vertrieb verantwortet. „Parallel dazu verstärken wir unsere Anstrengungen im Bereich Mitarbeiterbindung“, so Schiffgens weiter. Besondere Wirkungen erwartet der Vorstand von einem weitreichenden Reorganisationsprojekt, von dem zusätzlich zu den Mitarbeitern auch die Kunden profitieren werden. Das Projekt sieht eine Abkehr von der im Unternehmen aktuell noch vorherrschenden Linienorganisation vor. An deren Stelle tritt ein schlankes, wandlungsfähiges Arbeitsgefüge, das auf die Wirk­prinzipien der agilen Selbstorganisation setzt. In deren Zentrum steht die Grundidee, dass die Mitarbeiter ausreichende Gestaltungsmöglichkeiten bekommen, um genau diejenigen Kollegen in Projektteams einzubinden, welche die für die aktuelle Business-Aufgabe erforderlichen Kompetenzen optimal mitbringen. Die Restrukturierung der Arbeitsorganisation startet im Februar 2018 und wird im Laufe des Jahres abgeschlos­sen. Das zentrale Entwicklungsprojekt führen die beiden Vorstände Simone Schiffgens und Eckhard Ulmer durch.

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