Schweizer Delegation besuchte Oberösterreichs Digitalisierungs-Hotspots

© Business Upper Austria
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02.12.2019

„Wer hat’s erfunden?“ Immer öfter lautet die Antwort auf diese Frage: Oberösterreich. Zu dieser Erkenntnis kam im November auch eine 13-köpfige Delegation aus der Schweiz bei ihrem Besuch in Linz und Hagenberg.

Dass die Schweiz eine der fortschrittlichsten Wirtschaftsnationen ist und für weit mehr als Geld, Uhren und Hustenzuckerl steht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Erst im September schaffte es unser Nachbarland auf Platz 5 im IMD-Ranking „World Digital Competitiveness“. Die Herausforderungen der Digitalisierung scheinen die Schweizer also weitgehend im Griff zu haben. Das ist allerdings noch lange kein Grund, sich auf diesem Ergebnis auszuruhen. Eine 13-köpfige Delegation aus Bern nutzte deshalb am 19. November die Gelegenheit, sich in Linz und Hagenberg über den Wirtschaftsstandort Oberösterreich, die oö. Standortagentur Business Upper Austria, die Digitalregion OÖ, den IT-Cluster und das Information Security Network zu informieren.

Beeindruckende Forschungsstandorte

Von besonderem Interesse waren für die Besucher die Präsentationen zu den Forschungsschwerpunkten der FH OÖ, des LIT Secure and Correct Systems Lab der Johannes Kepler Universität und des Software Competence Center Hagenberg. Ein Student aus dem Department Sichere Informationssysteme der FH OÖ zeigte beispielsweise mittels Live-Demonstration auf, wie Kriminelle schon jetzt in der Lage wären, Videos in Echtzeit zu manipulieren. Stellvertretend für die Innovationskraft Oberösterreichs präsentierten die Unternehmen Akarion, Nimbusec und Limes Security ihre Produkte und Dienstleistungen. Ein Rundgang durch das LIT Open Innovation Center in Linz rundete den ereignisreichen Tag ab. Das Resümee fällt eindeutig positiv aus: Die Besucher aus der Schweiz waren von Oberösterreich sehr beeindruckt und freuten sich über die Gelegenheit, wichtige internationale Kontakte zu knüpfen.