ams.group steigert Auftragseingang um 15 Prozent

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26.02.2019

Die ams.group hat das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abgeschlossen. Gruppenweit legte der Umsatz um vier Prozent auf 24,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr zu. Davon entfielen 19,7 Mio. Euro auf den deut­schen Markt. Im Vergleich zum zweistelligen Ergebnis aus dem Jahr 2017 fiel das letztjährige Wachstum somit moderater aus. Der Hauptgrund dafür war die organisatorische Restrukturierung der ams.Solution AG.

Das Beratungs- und Softwarehaus wechselte von einer hierarchisch geprägten Linienorganisation auf eine schlanke, wandlungsfähige Teamstruktur, die auf die Wirkprinzipien der agilen Selbstorganisation setzt. Ziel ist es, die Kundenanliegen schneller zu erfüllen und die Zufriedenheit der Kunden mit den ams-Lösungen weiter zu stärken. Dass das verbesserte Angebot im Markt ankommt, zeigt die Entwicklung des Auftragseingangs: Das Gesamtvolumen der 2018 vereinbarten Verträge beläuft sich auf 26,6 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 15,4 Prozent.

Im neuen Geschäftsjahr stehen die Zeichen weiter auf Wachstum: Für 2019 erwartet die Unternehmensgruppe – zu der neben der AG in Deutschland auch die Landes­gesellschaften in Österreich und der Schweiz sowie die Tochterunternehmen ABS Systemberatung und Wegasoft gehören – eine Umsatzzunahme von 17 Prozent. „Diese Planzahlen stützen sich erstmals auch auf die Erwartung der Mitarbeiter“, erklärt Finanz- und Personalvorstand Simone Schiffgens. „Denn um die Datenbasis der Geschäftsplanung zu erweitern, haben wir die unterschiedlichen Teams gebeten, die Auftragsentwicklung auch aus ihrer Sicht einzuschätzen. Diese Daten haben wir dann mit der Erlös-, Kosten- und Investitionsplanung der Geschäftsführung abgeglichen. Interessanterweise liegen beide Sichten, die der Mitarbeiter und die der Geschäfts­führung, sehr eng beieinander.“

Personal- und Organisationsentwicklung

Ende 2018 beschäftigte die ams.group insgesamt 208 Mitarbeiter. 163 davon arbeite­ten in der deutschen AG. Hier fiel der Personalzuwachs mit acht Prozent auch am stärksten aus. Zudem wirkte sich positiv auf die Personalentwicklung aus, dass die Fluktuationsrate im Vergleich zum Vorjahr von 9,0 Prozent auf 4,9 Prozent zurückging.

Im neuen Geschäftsjahr setzt sich der Personalaufbau weiter fort. Bis Mitte Februar stellte allein die ams.Solution AG zehn neue Mitarbeiter ein. Eine besondere Dynamik geht dabei von dem neuen Entwicklungsstandort aus, den ams.Solution im Juni 2018 im Technologiepark Uni Bremen eröffnet hat.

„Wie bereits in der Vergangenheit finanzieren wir unser Unternehmenswachstum vor allem aus Eigenmitteln“, fügt Finanzvorstand Simone Schiffgens hinzu. „Aktuell liegt unsere Eigenkapitalrendite bei 38,6 Prozent. Auf diese Weise schaffen wir uns den nötigen Spielraum, um als Familienunternehmen in Eigenverantwortung zu wachsen und unsere Kunden mit Digitalisierungsangeboten entlang der gesamten Wertschöp­fungskette kontinuierlich zu unterstützen.“ Zu diesem Zweck entwickelt die ams.group tragfähige Zukunftsstrategien, mit denen Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger die vielfältigen Nutzenpotenziale von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge (Industrial Internet of Things, IIoT) schrittweise erschließen. Ziel ist ein nachhaltiger digitaler Verbesserungsprozess, mit dem ams-Anwender ihre Wettbewerbsfähigkeit permanent ausbauen. Die hierzu erforderlichen Beratungsleistungen und Softwaresysteme bieten die Unternehmen der ams.group jeweils aus einer Hand.

Veränderungen im Vorstand

Im Januar 2019 hat Willibald Müller seine Vorstandstätigkeit in der ams.Solution AG vertragsgemäß beendet. Willibald Müller ist Mitgründer der hinrichs+müller GmbH, aus der die ams.Solution AG im Jahr 2010 hervorging. Im Vorstand war er zuletzt zuständig für Produkte und strategische Entwicklung.

Seinen Rückzug aus dem Vorstand bewertet Willibald Müller als sichtbares Zeichen für den erfolgreichen Generationswechsel innerhalb der ams.Solution AG. Dem Unterneh­men bleibt Willibald Müller aktiv verbunden. Zukünftig wird er Projekte in der Entwick­lung unterstützen und die Weiterentwicklung des Unternehmens als Aktionär begleiten.


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