Mutig, clever, sexy: So bestehen Sie in der digitalen Welt – SpirIT 2019

(v.l.n.r.): Ing. Wolfgang Nöstlinger, MSc MBA (Tech. Vorstand eww ag), Mag. Florian Niedersüß, MBA (Vorstandssprecher eww ag), DI Bernhard Peham (Bereichsleiter eww ITandTEL) © dualpixel
(v.l.n.r.): Ing. Wolfgang Nöstlinger, MSc MBA (Tech. Vorstand eww ag), Mag. Florian Niedersüß, MBA (Vorstandssprecher eww ag), DI Bernhard Peham (Bereichsleiter eww ITandTEL) © dualpixel

07.10.2019

Wie rüste ich mein Unternehmen für den digitalen Wandel? Inspirationen lieferte die Impulsveranstaltung SpirIT von eww ITandTEL. Hier finden Sie die Highlights!

Wer digitale Innovationen versteht, verliert die Scheu davor und hat damit den Blick frei für den Nutzen, den sie bringen können: Genau das wollte die „SpirIT“ vermitteln.

Der enorme Zuspruch zu der Impulsveranstaltung von eww ITandTEL zeigte, wie stark das Thema digitale Transformation den Unternehmen unter den Nägeln brennt: Businesskunden aus dem In- und Ausland gewannen bei der SpirIT am 3. Oktober einen Eindruck davon, was künstliche Intelligenz (KI) in Zukunft für uns leisten wird.
 

„Beim Thema Digitalisierung wird in den nächsten Jahren kein Stein auf dem anderen bleiben“, ist Mag. Florian Niedersüß, Vorstandssprecher der eww-Gruppe, sicher. „Unsere Kunden fragen sich: Was verändert sich, wie müssen wir uns vorbereiten? Darauf wollen wir Antworten geben und Inspirationen liefern.“

Das hat die SpirIT unter dem Motto „Zurück in die Zukunft – was Ihnen Doc Brown und Marty McFly vor 30 Jahren schon prophezeiten“ auf jeden Fall geleistet. In Anspielung auf den Blockbuster aus den 1980er-Jahren nahm eww ITandTEL die Gäste mit auf eine beeindruckende Zeitreise.

 

Künstliche Intelligenz SCHAFFT Arbeitsplätze

Künstliche Intelligenz frisst Arbeitsplätze: Diese oft zitierte, düstere Prognose wandelte DI Bernhard Peham zum Auftakt der SpirIT in einen positiven Ausblick. Maschinen, so der Bereichsleiter von eww ITandTEL, werden uns künftig sehr wohl Aufgaben abnehmen. Zugleich werden aber Fähigkeiten an Bedeutung gewinnen, die nur der Mensch hat – wie Kreativität, Intuition und Flexibilität.

„Es kommt darauf an, die unterschiedlichen Stärken von Mensch und Maschine zu verbinden. Diese Kombination wird uns wirklich stark machen“, ist Peham überzeugt. Und: „Durch KI werden zwar Arbeitsplätze verschwinden, aber es werden mehr interessante Arbeitsplätze entstehen.“

 

Signale aus dem Gehirn abgreifen

Welche Rolle KI im Bereich Medizin bald spielen könnte, vermittelte Referent Stefan Schaffelhofer. Ziel der Software, die sein Unternehmen cortEXplore entwickelt, ist, „Signale aus dem Gehirn abzugreifen, zu interpretieren und damit zum Beispiel Computer-Cursor zu steuern oder Neuroprothesen für querschnittsgelähmte Patienten.“

Dazu werden Elektrodenchips in das Gehirn implantiert. Mithilfe dieser Technologie sollen z. B. Neurochirurgen künftig bei Operationen virtuell in die Köpfe der Patienten blicken können. Aber es werden sicher noch einige Jahre vergehen, ehe diese Computer-Gehirn-Schnittstellen großflächig einsetzbar sind.

 

Digitale Assistenten: Gekommen um zu bleiben

Schon jetzt in der Praxis für viele Unternehmen ein konkretes Thema: Intelligente digitale Assistenten, um die Kundenbetreuung zu automatisieren. Alexa, Siri und Kollegen „sind gekommen um zu bleiben und werden bald Standard sein“ – das steht für Referent Christian Wenner von der Kapsch BusinessCom AG zweifelsfrei fest.

 

Gleichzeitig warnt Wenner Unternehmen davor, Kunden mit digitaler Transformation quasi zu überfallen: „Man muss den Menschen die Chance geben zu verstehen, was passiert und sie langsam darauf hinführen. Digitale Assistenten sollten Bestandteil einer Strategie sein, die sich Schritt für Schritt entwickelt.“

 

Der Mensch bleibt für den Kunden unersetzlich

Chat-Bots werden zwar einfache Kundenanfragen beantworten, aber nie den einfühlsamen Servicemitarbeiter ersetzen können, denn, so Wenner: „In wirklich wichtigen Belangen wollen Menschen mit Menschen sprechen.“

 

Letzter Führschein-Neuling schon geboren?

Bei der SpirIT war passend zum Veranstaltungsmotto ein originaler Delorian zu bewundern – also jene Zeitmaschine auf vier Rädern, mit der sich einst die Filmhelden aus „Zurück in die Zukunft“ bewegten. In welcher Form wir künftig mobil sein werden, darüber spekulierte Walter Sieberer, Geschäftsführer der KTM Innovation GmbH, in seinem Vortrag. Mit der Erkenntnis, dass „der letzte Führerschein-Neuling möglicherweise schon geboren ist.“

 

Daten aus Erdbeobachtung verwerten

Wie man Erdbeobachtungsdaten von Satelliten sinnstiftend verwerten kann, berichtete Werner Mücke von der Catalysts GmbH, die u.a. Individual-Software entwickelt. Das geschieht etwa über eine Cloud, aus der Städte aktuelle Schadstoff-Konzentrationen abrufen können.

 

„Hört auf, nach den Regeln zu spielen!“

Die Lacher des SpirIT-Publikums hatte zum Abschluss IT-Kabarettist Robert Seeger auf seiner Seite. Sein Appell: „Hört auf, immer nach den Regeln zu spielen! Echte Innovation passiert meistens durch Regelbruch. Mit einer Puffn gewinnst du beim Pokerspielen auch, wenn der andere vier Asse hat.“
Wer in der digitalen Welt bestehen will, braucht laut Seeger drei Dinge: „Mut, Cleverness und – sexy musst du sein!“

 

Bei eww ITandTEL: KI im Einsatz für die Kunden

eww ITandTEL lieferte nicht nur den Besuchern der SpirIT wertvolle Inspiration zu künstlicher Intelligenz, das Unternehmen beschäftigt sich zum Wohl der Kunden auch intern intensiv damit. Derzeit arbeitet eww ITandTEL laut Bereichsleiter Peham an einem Projekt  zu KI-basierter Kunden-Interaktion, der Praxiseinsatz ist für 2020 geplant.

 

itandtel.at