Das Who’s Who der heimischen Unternehmen traf sich in Hagenberg

Exponat von ENGEL Austria im OIS. Am Bild (vlnr). Klemens Springer, Thomas Ziebermayr und David Mühlehner. © Software Competence Center Hagenberg
Exponat von ENGEL Austria im OIS. Am Bild (vlnr). Klemens Springer, Thomas Ziebermayr und David Mühlehner. © Software Competence Center Hagenberg
Unternehmenspartner trafen sich beim INTEGRATE Kick-off-Meeting. © Software Competence Center Hagenberg
Unternehmenspartner trafen sich beim INTEGRATE Kick-off-Meeting. © Software Competence Center Hagenberg

08.11.2022

Das COMET-K1 Zentrum Software Competence Center Hagenberg (SCCH) hat zum Start der neuen Förderperiode zum Kick-off im neuen Bürogebäude im Business Campus One eingeladen. Zahlreiche Vertreter*innen von rund 35 internationalen Unternehmen nützen die Gelegenheit, sich über die Vision von INTEGRATE zu informieren und bei der Eröffnung des Open Innovation Space (OIS) dabei zu sein.

Lösungsansätze für eine komplexe Welt  

„Wir freuen uns, dass viele Vertreter*innen von Partnerunternehmen zur Vorstellung der Vision von INTEGRATE gekommen sind. Mit INTEGRATE wollen wir uns zu einem Competence Center for Integrated Software- and AI-Systems entwickeln. Aus dem einfachen Grund, weil Künstliche Intelligenz zwar fantastische Möglichkeiten bietet, aber nicht die Lösung aller Probleme ist. Klassische Software bleibt die Basis unserer heutigen Digitalisierung; stößt aber an Grenzen. Daher brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Mit INTEGRATE stellt das SCCH neben den Unternehmenspartnern auch die Gesellschaft sowie den Planeten Erde als explizite Stakeholder in den Mittelpunkt seiner Forschungsaktivitäten“, erklärt Umweltwiss. Mag. Markus Manz, der kaufmännische Geschäftsführer des SCCH.
 

Im Mittelpunkt der Forschung: Firmenpartner, Gesellschaft und Planet Erde

35 starke international agierende Unternehmenspartner wie Bosch, BMW, Kapsch, TRUMPF Maschinen Austria, ENGEL, KEBA, Rubble Master, Fronius bis hin zur OÖ Gesundheitskasse sowie rund 25 wissenschaftliche Partner konnten für die kommende Förderperiode gewonnen werden. Prof. Dr. Robert Wille, wissenschaftlicher Geschäftsführer des SCCH, erklärt, warum die ganzheitliche Herangehensweise so wichtig ist: „Die Herausforderungen, vor denen Unternehmen aber auch die Gesellschaft und unser Planet stehen, lassen sich nicht mehr allein durch einen singulären Technologieansatz lösen. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, der sich die jeweiligen Stärken der verschiedenen Technologien zu Nutze macht und die jeweiligen Schwächen ausgleicht. Alle Technologien und Methoden, die in Zukunft am SCCH entwickelt werden, werden von Beginn an auf ihren gesellschaftlichen und ökologischen Einfluss sowie auf ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit untersucht.“
 

Treffpunkt für kreative Köpfe eröffnet

Im Anschluss der Kick-off Veranstaltung wurde der Open Innovation Space (OIS) des SCCH eröffnet. Der OIS ist eine multifunktionale Begegnungszone, die einerseits Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, Gastforscher*innen und Netzwerkpartner*innen eine moderne Büroinfrastruktur bietet und andererseits als Ausstellungsfläche dient. „Hier zeigen wir, welche großartigen Forschungsergebnisse in Forschungsprojekten entstehen. Kürzlich haben wir von Dr. Klemens Springer, Leiter der Softwareentwicklung bei ENGEL Austria, einen spannenden Demonstrator für unsere Ausstellung erhalten. Unser Ziel ist, dass wir noch mehr Exponate aus den Bereichen Software Science, Data Science, KI-Anwendungen, etc. ausstellen. Wir haben immer viele Gäste in unseren Räumlichkeiten. Das sind Schülerinnen beim Girls Day, Leute aus der Umgebung bei der Langen Nacht der Forschung, internationale Delegationen, Austauschforscher*innen und auch die Schüler*innen unserer Partnerschule, der HTL Leonding, aber auch unsere internationalen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partner. Im OIS stärken wir den Open Research Gedanken. Das bedeutet, wir möchten allen unsere Forschungsergebnisse auf eine interaktive Art und Weise vorstellen und so Forschung den Menschen zugänglich machen“, so Manz.

www.scch.at